Direkt zum Inhalt
Nascar-Fahrer Daniel Dye
ANZEIGE

Nascar-Fahrer Daniel Dye Suspendierung nach homophoben Sprüchen

ms - 19.03.2026 - 10:00 Uhr
Loading audio player...

Der US-Rennfahrer Daniel Dye ist nach umstrittenen Aussagen während eines Livestreams von der Nascar auf unbestimmte Zeit suspendiert worden. Der 22-Jährige hatte dabei den IndyCar-Piloten David Malukas in hoher Tonlage homophob nachgeahmt und dessen Stimme abwertend als schwul bezeichnet.

Entschuldigung bei Community 

Auch sein Team Kaulig Racing stellte den Fahrer vorerst frei. Nach Angaben der Serie muss Dye wegen der „unangebrachten Äußerungen“ ein Sensibilisierungstraining absolvieren, bevor er wieder an den Start gehen darf. Das Video der Szene verbreitete sich schnell im Internet, auch die „New York Times“ berichtete über den Wortlaut. Dye entschuldigte sich anschließend bei Malukas. In einer Stellungnahme erklärte er: „Ich habe mich unpassend ausgedrückt und verstehe, warum das bei manchen Menschen Anstoß erregt hat.“

Weiter sagte er: „Es tut mir leid für alle, die sich dadurch gekränkt gefühlt haben. So möchte ich mich nicht präsentieren. Ich habe einige enge Freunde in der LGBTIQ+-Community, von denen ich niemals möchte, dass sie sich wegen meiner Äußerungen minderwertig fühlen. Genau deshalb sollte ich mich an höhere Maßstäbe halten.“

Zweite Suspendierung für Rennfahrer

Für Dye ist es bereits die zweite Suspendierung in seiner Karriere. Während seiner Zeit in der Arca-Serie war er ebenfalls vorübergehend gesperrt worden. Hintergrund war ein Vorfall an einer Highschool in Florida, bei dem er im Alter von 18 Jahren festgenommen und wegen schwerer Körperverletzung angeklagt worden war. Ihm wurde vorgeworfen, einem Mitschüler in den Unterleib geschlagen zu haben. Dye hatte den Vorfall als Spiel dargestellt, die Staatsanwaltschaft erhob jedoch zunächst Anklage. Später wurde der Vorwurf von einem Verbrechen auf ein Vergehen herabgestuft, woraufhin er wieder starten durfte.

Anzeige
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Auch Interessant

Comeback von Glee

Ryan Murphy macht Fans Hoffnung

"Glee" könnte ein Comeback feiern – Serienmacher Ryan Murphy hält eine Neuauflage der Musicalserie inzwischen für denkbar.
Alltag in den Niederlanden

Anfeindungen und viel Vorsicht

Eine neue Umfrage zeigt: Viele LGBTIQ+.Menschen in den Niederlanden fühlen sich im öffentlichen Raum immer weniger sicher.
Rekord für LGBTIQ+-Rechte

Sexy Party für die gute Sache

Mit einer Rekordsumme stärkt die US-Benefizshow von Lambda Legal den juristischen Einsatz für die Rechte von LGBTIQ+-Menschen und HIV-Betroffenen.
Jugendnetzwerk Lambda

Breite Solidarität wächst

198 Organisationen fordern inzwischen den Erhalt der Förderung des Jugendnetzwerks Lambda und kritisieren die Kündigung durch das Familienministerium.
Schwuler Kuss löst Protest aus

Schwules Paar fordert mehr Respekt

Nach einem Streit um einen Kuss in einem Einkaufszentrum im kolumbianischen Bogotá protestierten Hunderte für die Rechte eines schwulen Paares.
LGBTIQ+-Medium im Exil

Russland erhöht den Druck

Nach der Einstufung als „extremistisch“ floh das Team von Parni+ jetzt aus Russland und setzt seine LGBTIQ+-Berichterstattung aus dem Exil fort.
Boykottaufrufe bei Tim Hortons

Debatte um J.K. Rowling eskaliert

Eine Harry-Potter-Kampagne von Tim Hortons löst wegen J. K. Rowlings Positionen zu trans* Themen Kritik und Boykottaufrufe aus.
LGBTIQ+ in der Ukraine

Zwischen Wandel und Rückschritt

Ein neuer Bericht zeigt Fortschritte für LGBTIQ+-Menschen in der Ukraine, aber auch politische Blockaden und anhaltende Diskriminierung.
Angriff auf Allen King

Pornostar in Café niedergeschlagen

Adultstar Allen King ist in Mexiko-Stadt in einem Café von einem unbekannten Täter niedergeschlagen worden – vermutlich aus homophoben Motiven.