Direkt zum Inhalt

Mehr Akzeptanz in Tel Aviv Rabbi meint, LGBTI* sollte nicht von Religion ausgegrenzt werden

Von tr - 08.03.2021 - 12:00 Uhr
Rabbiner // © Chalffy
Foto: Rabbiner // © Chalffy
ANZEIGE
Loading audio player...

In Israel gibt es jetzt einen Rabbiner, der sich für die LGBTI*-Bewegung einsetzt. Er betont, dass Gott jeden Menschen geschaffen hat und somit alle einen eigenen Platz in unserer Welt verdient haben. Der Name des jungen Mannes aus Israel ist Prof. Rabbi Aviad Friedman. Er lebt in Tel Aviv, eine bekannte Großstadt des Landes.

„Together“ – eine liberale-orthodoxe Gemeinde

Das Ehepaar Hanna und Aviad Friedman ist Mitbegründer einer liberalen-orthodoxen Gemeinde in dem jüdischen Staat. Sie nennen sich B’yahad, bzw. „Together“ und heißen alle Menschen willkommen. Auch bei der LGBTI*-Gemeinschaft machen sie keine Ausnahme. Damit sind sie die erste religiöse Organisation in Tel Aviv, die die Sexualität der Menschen nicht zum Ausschlusskriterium macht. Friedman sagt, dass sie nicht fragen werden, mit wem man nach Hause geht oder was man dort tut.

Das Paar mit dem autistischen Kind

Früher zählte sich das Paar zu den „normalen“ Israelis, wie der Rabbi gegenüber der Israel Today äußerte. Dann bekamen sie einen autistischen Sohn. Das brachte sie an den Rand der Gesellschaft. Statt Negativem, erfuhren sie hier viel Gutes. Dem Rabbi wurde klar, dass nicht nur der „normale“ Großteil der Bevölkerung Aufmerksamkeit verdient. Auch die Randgruppen sollten nicht von den religiösen Menschen gemieden werden. Sie sind keinesfalls Abschaum.

Anzeige
ANZEIGE

QUEERE PRESSESCHAU

tazNach dem CSD-Anschlag: Viele Bekundungen, kaum KonkretesndQueer | Razzia in Casa Kuá schüchtert Berliner trans* Community eintazRazzia in queerem Community-Ort: Alles wegen ein paar TablettenFrankfurter Allgemeine ZeitungMit Hilfe von Leihmutter: Niederländischer Ministerpräsident und sein Verlobter bekommen ein BabyAlle Meldungen ansehen
ANZEIGE

Umfrage der Woche

Wie wichtig ist dir ein LGBTIQ+-freundliches Arbeitsumfeld bei der Wahl eines Arbeitgebers?

Choices
Artikel zur Umfrage lesen
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Auch Interessant

Kreativer Widerstand

Zehnkämpfer zeigt Haut aus Protest

Frauenfeindliche sexistische Witze von US-Comedian Shane Gillis sorgen aktuell für viel Empörung. Zehnkämpfer Chase Lathrop antwortet kreativ und sexy
Sorge um queere Sichtbarkeit

Pride-Teams wollen Kräfte bündeln

Mehr als 100 CSD-Veranstalter trafen sich in Recklinghausen. Sie warnen vor Anfeindungen und wollen sich bundesweit stärker unterstützen.
Geheimnisse bei Heated Rivalry

Jacob Tierney erklärt Serienerfolg

Ein neues Buch zeigt, wie „Heated Rivalry“ entstand, welche Szenen gestrichen wurden und was die zweite Staffel vorbereitet.
Rob Jetten wird Vater

Premier erwartet erstes Kind

Niederlands Premierminister Rob Jetten und sein Partner Nicolás Keenan erwarten im Frühjahr 2027 ihr erstes Kind durch eine Leihmutter.
Neue Pornogesetze in England

Verbot von Fetisch-Darstellungen

Großbritannien verschärft das Pornografie-Strafrecht: Ab November werden bestimmte sexuelle Darstellungen im Bereich Fetisch und Rollenspiele verboten
Regenbogen spaltet Amsterdam

Streit um queere Sichtbarkeit

Ein geplanter Regenbogenweg in Amsterdam sorgt für Streit. Während Initiatoren ein Zeichen gegen Diskriminierung setzen wollen, protestieren Anwohner.
Keine PrEP in der Schweiz?

Ende der Kassenleistung 2027

In der Schweiz ist die Kostenübernahme für die HIV-Schutzpille PrEP nur bis Ende 2026 gesichert. LGBTIQ+-Verbände warnen vor Rückschritten.
Regenbogen-Steine für alle

Dragqueen rettet LGBTIQ+-Symbol

Nach dem Abriss eines Regenbogen-Zebrastreifens in Miami Beach verkauft eine Dragqueen dessen Pflastersteine nun für den guten Zweck.
Razzia in queerem Zentrum

Protest nach Einsatz in Berlin

Eine Polizeidurchsuchung im queeren Zentrum Casa Kuà in Berlin-Kreuzberg löst Proteste aus. Die Linke kritisiert den Einsatz scharf.