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LSVD+ Landesvorstand im Norden Niedersachsen-Bremen und Schleswig-Holstein hat gewählt

Von ms - 25.03.2026 - 11:30 Uhr
Neue LSVD+ Landesvorstände
Foto: iStock / Symbiont
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In zwei Bundesländern im Norden Deutschlands wurden neue Vorstände des LSVD+ gewählt mit dem geeinten Ziel, verstärkt gegen Hass und Gewalt gegenüber der LGBTIQ+-Community vorzugehen. Zudem arbeiten die Verbände an einem queeren Sitz im NDR-Rundfunkrat. Neue und alte Gesichter im Vorstand gibt es beim Landesverband Niedersachsen-Bremen sowie in Schleswig-Holstein.

Neuer Vorstand in schwierigen Zeiten 

Beim LSVD+ Niedersachsen-Bremen führen künftig Björn Deppermann, Florian Ertel und Rico Stips den Verband und übernehmen die politische sowie organisatorische Verantwortung. „Der neue Vorstand tritt sein Amt in einer Zeit an, in der queere Menschen zunehmend Anfeindungen ausgesetzt sind und queere Strukturen gezielt unter Druck geraten. Umso wichtiger ist eine starke, sichtbare und gut vernetzte Interessenvertretung“, so das neue Team. 

Zudem bekräftigt das Dreiergespann: „Queerpolitik braucht breite Bündnisse und eine hörbare Stimme. Wir wollen die Interessen queerer Menschen in Niedersachsen und Bremen sichtbarer machen und zugleich die Vielfalt innerhalb der Community stärken. In den kommenden Jahren setzen wir uns unter anderem für einen queeren Sitz im NDR-Rundfunkrat ein, engagieren uns konsequent gegen Hasskriminalität und wollen solidarische heterosexuelle und cisgeschlechtliche Menschen – sogenannte Allies – stärker einbinden.“ Zudem sollen auch aromantische und asexuelle Menschen stärker in die Community eingebunden werden. Der neue Vorstand knüpfe dabei an die Arbeit der vergangenen Jahre an, entwickele diese weiter und stehe im engen Austausch mit Community, Zivilgesellschaft und Polizei. 

Diverser und digitaler im Norden

In Schleswig-Holstein wurde dann ebenso der Landesvorstand neu gewählt, erneut zum Vorsitzenden ernannt wurde dabei Danny Clausen-Holm, der mit Blick auf die letzten zwei Jahre erklärte: „Wir haben den LSVD.sh noch diverser, noch digitaler und noch besser vernetzt im Norden aufgestellt. Darauf können wir als Team wirklich stolz sein. Unser wichtigstes Projekt ist die Ergänzung der Landesverfassung, hier haben wir entscheidende Zuarbeit geleistet, denn letztlich entscheidet die Politik.“ 

Mit nun sieben Mitgliedern bleibt das Gremium weiterhin breit aufgestellt, neben Clausen-Holm für den Bereich Kommunal- und Landespolitik wurde Dennis Kuzel aus Pinneberg einstimmig zum Stellvertreter, zuständig für Gesundheit, Alter und Pflege, gewählt. Ebenso weiterhin mit dabei: Arne Mann aus Norderstedt für die Finanzen, Vereinsjuristin Anne Dombrowski aus Kiel für Familie und geschlechtliche Vielfalt und Jens Kuzel aus Pinneberg für die Themen Sport und Sicherheit. Lennard Grommek aus Hamburg bleibt Ansprechperson für asexuelle und aromantische Themen und für Bildung. Jonas Listing verantwortet die Themen Religion, Bisexualität sowie Kultur und Medien. Alt-Vorstand Andreas Witolla aus Flensburg ergänzt das Team erneut als Beisitzer in beratender Funktion

„Der LSVD.sh hat hier viel vor in den nächsten Jahren, so will der LSVD.sh gemeinsam mit weiteren norddeutschen Landesverbänden eine nachhaltige Repräsentation im NDR Rundfunkrat erreichen. Darüber hinaus möchte der Verband künftig intensiver in den Austausch mit Aktiven aus Kunst und Kultur eintreten“, so das Team. 

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