Direkt zum Inhalt
Kanaren stärken queere Projekte
Foto: iStock / neirfy
ANZEIGE

LGBTIQ+ auf den Kanaren Regierung setzt auf nachhaltige Projekte für die Community

ms - 10.08.2026 - 14:00 Uhr
Loading audio player...

Die kanarische Regionalregierung will die Arbeit für die LGBTIQ+-Community auf den Inseln gezielt unterstützen. Dafür wurden jetzt neue Fördermittel für Projekte bereitgestellt, die sich der Planung und Förderung von Initiativen für lesbische, schwule, bisexuelle, trans*, intersexuelle und queere Menschen widmen.

Das Wichtigste im Überblick

  • Die kanarische Regionalregierung fördert Projekte für lesbische, schwule, bisexuelle, transgeschlechtliche, intersexuelle und queere Menschen.
  • Die Fördergelder stehen Initiativen auf dem gesamten Archipel zur Verfügung.
  • Im Mittelpunkt stehen Planung und nachhaltige Unterstützung, nicht einzelne Veranstaltungen.
  • Die Kanarischen Inseln gelten als besonders aufgeschlossen gegenüber der queeren Community.
  • Die Maspalomas Pride auf Gran Canaria zieht jedes Jahr rund 100.000 Menschen an.
  • Zu den sieben Hauptinseln des Archipels gehören Teneriffa, Gran Canaria, Fuerteventura, Lanzarote, La Palma, La Gomera und El Hierro.

Nachhaltige Projekte im Fokus

Die kanarische Regionalregierung ist die autonome Regierung der Kanarischen Inseln und damit für zahlreiche Bereiche der regionalen Politik zuständig. Zu dem spanischen Archipel gehören die sieben Hauptinseln Teneriffa, Gran Canaria, Fuerteventura, Lanzarote, La Palma, La Gomera und El Hierro. Geführt wird die Regionalregierung vom Präsidenten der Kanarischen Inseln sowie den zuständigen Ministerien und Ressorts. Die Unterstützung ist nicht auf einzelne Veranstaltungen ausgerichtet. Vielmehr sollen Projekte gefördert werden, die eine längerfristige Planung und Begleitung von Angeboten für die LGBTIQ+-Community ermöglichen. Die Förderlinie gilt für Vorhaben auf dem gesamten kanarischen Archipel. Die Regionalregierung hat auch online bereits detailliert veröffentlicht, welche Projekte Förderungen erhalten und wie hoch die jeweiligen Beträge ausfallen.

Queere Politik als Teil der Sozialpolitik

Die neue Fördermaßnahme reiht sich in die sozialpolitische Arbeit der kanarischen Regionalregierung ein. In den vergangenen Wochen hat die Regierung unter anderem Regelungen in unterschiedlichen Bereichen auf den Weg gebracht. Dazu gehören Maßnahmen gegen Kunststoffmüll ebenso wie Initiativen für erschwinglichere Spritpreise. Auch die Unterstützung der LGBTIQ+-Community ist seit längerem Bestandteil der Sozialpolitik auf den Kanarischen Inseln. Die Region hat sich dabei einen Ruf als vergleichsweise offene und LGBTIQ+-freundliche Destination erarbeitet.

Besonders bekannt ist die Insel Gran Canaria für die Maspalomas Pride. Das jährliche Pride-Festival zählt zu den größten Veranstaltungen der queeren Community und lockt jedes Jahr rund 100.000 Besucherinnen und Besucher zum großen Umzug. Mit der aktuellen Förderlinie setzt die Regionalregierung nun stärker auf die strukturelle Unterstützung von LGBTIQ+-Initiativen. Im Vordergrund stehen damit nicht nur sichtbare Großveranstaltungen, sondern auch die Arbeit, die hinter der Planung und Umsetzung entsprechender Projekte steht.

Anzeige
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Auch Interessant

News zu Heated Rivalry 2

Hudson Williams verrät Details

„Heated Rivalry 2“ wird derzeit gedreht und soll 2027 mit neuen Konflikten und mehr Emotionalität starten, verriet jetzt Schauspieler Hudson Williams.
Schwule Juden

Mehr Sichtbarkeit in der Community

Eine LGBTIQ+-Tora-Gruppe in Oregon liest jüdische Texte neu und will LGBTIQ+-Menschen darin als Teil der jüdischen Geschichte sichtbar machen.
Streisand greift Trump an

Streit um das Kennedy Center

Barbra Streisand kritisiert Präsident Trumps Vorgehen beim Kennedy Center, dessen Umbenennung juristisch und politisch umstritten ist.
Zehn Jahre Projekt „WiR*“

Aufklärung gerät unter Druck

Das Kölner Projekt „WiR*“ feiert zehn Jahre Aufklärungsarbeit – und warnt vor zunehmender Queerfeindlichkeit an Schulen.
Kolumbien sagt Nein zu LGBTIQ+

Kritik an neuem Regierungskurs

Kolumbien verlässt eine wichtige internationale LGBTIQ+-Koalition, während Menschenrechtsvereine vor anhaltender Gewalt gegen die Community warnen.
Vapen bei LGBTIQ+-Jugendlichen

Mobbing verstärkt den Trend

Eine neue Untersuchung sieht einen Zusammenhang zwischen der Ausgrenzung und Mobbing von LGBTIQ+-Jugendlichen und ihrem erhöhten Vape-Konsum.
ESC-Krise in Großbritannien

Prüfung des Auswahlverfahrens

Nach dem letzten Platz 2026 beim ESC soll das britische Eurovision-Auswahlverfahren jetzt im Parlament genauer untersucht werden.
Volkszählung in den USA

Neue Regeln sorgen für Kritik

Geplante Regeln für die US-Volkszählung 2030 könnten trans* Menschen zur Offenlegung ihrer Geschlechtsidentität gegenüber dem Staat zwingen.