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Kardinal Felipe Arizmendi „Homosexualität ist wie eine Seuche“

Von co - 01.12.2020 - 13:00 Uhr
„Homosexualität ist wie eine Seuche“
Foto: © Birute
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Am Wochenende ernannte Papst Franziskus den 80-jährigen Felipe Arizmendi aus Mexiko zum Kardinal (SCHWULISSIMO berichtete). Arizmendi ist ein großer Freund indigener Gemeinschaften. Doch beim Thema LGBTI* ist er erzkonservativ.

2016 wollte der ehemalige mexikanische Staatspräsident Enrique Peña Nieto landesweit die Ehe für alle und ein erweitertes Adoptionsrecht einführen. Damals sagte Arizmendi laut El Universal: Wenn zwei Menschen des gleichen Geschlechts sexuell zusammenleben wollten, könnten sie das tun – es sei aber „moralisch nicht gut akzeptiert“. Man solle solche Vereinigungen bitte auch nicht als „Ehe“ bezeichnen, sondern irgendwie anders nennen. Mit Homosexualität steckten junge Menschen sich in städtischen Gemeinschaften, an Universitäten und durch Kontakt mit den Medien an. Wäre Homosexualität natürlich, würde es sie auch in indigenen Gemeinschaften geben – diese seien jedoch erst seit kurzem betroffen.

Gegen die Adoption durch gleichgeschlechtliche Paare sagte Arizmendi laut Trascender Online: Kinder brauchen eine Frau und einen Mann als Bezugspersonen. Das sei keine Diskriminierung, sondern zeige Respekt vor der menschlichen Natur.

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