Direkt zum Inhalt
Kein Service für Homo-Hochzeiten // © IvonneW
ANZEIGE

Gerichts-Urteil Kein Service für Homo-Hochzeiten

co - 17.09.2019 - 13:30 Uhr
Loading audio player...

Die Besitzerinnen des Ladens „Brush & Nib“ klagten gegen das Anti-Diskriminierungsgesetz in Phoenix, weil es ihre Religionsfreiheit und ihre Meinungsfreiheit einschränke – und bekamen Recht. Joanna Duka und Breanna Koski behaupteten, das Gesetz hindere sie daran, ihre künstlerische und religiöse Freiheit auszuleben. Denn es fordere, dass ihr Geschäft für Handbeschriebenes und -bemaltes auch Einladungskarten für gleichgeschlechtliche Hochzeiten herstellen müsse. Vertreten wurden die beiden von der rechten Juristen-Gruppe Alliance Defending Freedom.

Das höchste Gericht in Arizona entschied, dass hier das Recht auf freie Meinungsäußerung schwerer wiegt. Denn es schließe auch das Recht mit ein, Worte, Bilder und Kunst als Ausdruck des religiösen Glaubens zu schaffen und zu verkaufen.

Laut Out betont die Stadt Phoenix allerdings, dass das Urteil sehr eng gefasst und keinesfalls einen Freifahrtschein zur Diskriminierung darstelle – denn das Diskriminierungs-Verbot werde dadurch nicht aufgehoben. Das Urteil gelte auch keineswegs für jeden Handel in der Stadt.

Anzeige
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Auch Interessant

"Lächerlich" laut Sage Steele

Vorstellung bei Heimspiel

Ex-Moderatorin Sage  Steele hat die Vorstellung des neuen nicht-binären Maskottchens des Damen-Basketball-Teams Toronto Tempo "lächerlich" genannt.
Flucht in die Freiheit

Paradies mit Schattenseiten

Kap Verde gilt als sicherer Zufluchtsort für viele verfolgte homosexuelle Afrikaner – doch fehlende Asylregeln lassen viele in Unsicherheit zurück.
Der Druck zum Posten

Urlaub unter Beobachtung

Vor allem junge Menschen – auch viele queere – teilen ihren Urlaub selbstverständlich in sozialen Netzwerken. Doch das Posten kann belastend werden.
Gewalt gegen queere Fahrgäste

Forderungen an Fahrdienst Uber

Ein schwerer Angriff auf eine trans* Frau in Kolumbien löst Forderungen nach besserem Schutz queerer Fahrgäste bei Fahrdienst-Apps wie Uber aus.
Allein in der Wohnung

Queere Menschen häufig betroffen

Rund 2,1 Millionen homosexuelle und queere Menschen leben allein, besonders ältere Menschen sind häufig davon betroffen.
Kritik an der US-Polizei

Queere Menschen im Fokus?

Eine neue Studie offenbart: In Kalifornien werden Menschen, die als trans* wahrgenommen werden, häufiger von der Polizei durchsucht und festgenommen.
Aktivisten verlassen Kamerun

Community massiv unter Druck

In Kamerun bedrohen Exil, Erschöpfung und sinkende Fördermittel die Strukturen der LGBTIQ+-Community und ihre bisherigen Erfolge.
Gay for Pay bei OnlyFans

Zwischen Geld, Sex und Identität

Eine wachsende Gruppe heterosexueller Männer produziert auf OnlyFans explizite Inhalte für ein schwules Publikum und ändert Debatten über Männlichkeit
Schwules Vampir-Märchen

Sexy Fischer trifft Walfänger

Ein umjubelter schwuler Horrorfilm erzählt von einer verbotenen Liebe zwischen einem Fischer und einem Walfänger auf den Färöer-Inseln.