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Europäische Studie LGBTI* fühlen sich im Sport oft ausgegrenzt

Von co - 28.11.2019 - 11:44 Uhr
LGBTI* fühlen sich im Sport oft ausgegrenzt
Foto: © wakila
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Die Deutsche Sporthochschule in Köln gab kürzlich die Ergebnisse einer neuen Studie bekannt. Nach dieser fühlten sich zahlreiche Homo- und Transsexuelle sich im Sport häufig diskriminiert und ausgegrenzt. Insgesamt 5.500 LGBTI*-Personen aus 28 EU-Staaten wurden im Zuge der Studie zu ihren Erfahrungen im Sport befragt. Unter den Befragten waren laut der Sportschau auch 858 Deutsche. Die Umfrage lief über das europäische Projekt „OutSport“.

Von den Teilnehmern der Studie fühlte sich jeder Fünfte im Sport ausgeschlossen. Vor allem beim Schwimmen und im Fußball scheint es für LGBTI* schwierig zu sein: Hier klagten 26–27 Prozent der Befragten über Ausgrenzung. Wie der Deutschlandfunk berichtet, erfuhren 81 Prozent der queeren Sportler*innen verbale Beleidigungen. Ganze 21 Prozent seien zudem schon Opfer von körperlicher Gewalt geworden.

Ein Drittel der Befragten gab an, sexuelle Orientierung und Gender-Identität geheim zu halten. Von den deutschen LGBTI*-Sportler*innen outeten sich 51 Prozent – der EU-Durchschnitt liege allerdings nur bei 36 Prozent.

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