Ergebnisse einer GLAAD-Umfrage Sinkende Toleranz bei jungen Amerikanern
Traditionell gilt die jüngere Generation als aufgeschlossen, progressiv und tolerant. Eine Umfrage durch The Harris Poll für die LGBTQ-Interessenvereinigung GLAAD fand jedoch heraus, dass die Toleranz der 18- bis 34-jährigen Amerikaner für die LGBTQ-Community tatsächlich gesunken ist: 2016 gaben 63 % der Befragten an, mit LGBTQ-Personen ungezwungen umgehen zu können; 2017 waren es 53 % und 2018 nur noch 45 %. Es handelt sich dabei um die einzige Altersgruppe, deren Toleranz zurückging.
Als Grund für den Rückgang vermutet GLAAD den erhöhten Kontakt der jüngeren Generation zu LBGTQ-Personen, vor allem zu solchen, die sich als nicht binär und weder als schwul oder lesbisch betrachten. Diese Entwicklung sei für die Gesellschaft noch neu. Es brauche Zeit, um sie zu verstehen und zu akzeptieren. Dazu will GLAAD weiterhin Aufklärungsarbeit betreiben. Aber es gibt auch gute Nachrichten: Ganze 49 % der Nicht-LGBTQ-Erwachsenen sehen sich als Verbündete mit hoher Toleranz.