Direkt zum Inhalt
Regenbogenflagge und Einsicht sind nicht genug für das Land
ANZEIGE

Entschuldigung gegenüber LGBTI* Regenbogenflagge und Einsicht sind nicht genug für das Land

tr - 08.06.2021 - 13:00 Uhr
Loading audio player...

Die Entschuldigung von Österreich

Alma Zadić ist die Justizministerin in Österreich. Sie hat sich stellvertretend für das Land entschuldigt, dass Österreich einst strafrechtlich gegen Homosexuelle vorging. Hintergrund war ein Totalverbot homosexueller Beziehungen, welches bis 1971 gegolten hatte. Noch bis vor rund 19 Jahren gab es dort Gesetze, die gleichgeschlechtliche Liebe zumindest teilweise illegal gemacht hatten.

Homosexuelle wurden falsch behandelt

So sagte die Dame, dass sie den Anlass im Landesgericht in Wien nutzen möchte, um sich zu entschuldigen. Immerhin sei dies der Ort, der für das Recht und die Justiz stehe. Sie machte ihr Bedauern für das Leid und das Unrecht, welches Homosexuelle und ihre Angehörigen erlebt haben deutlich und gab die Verletzung der Menschenwürde zu. Auch auf Twitter zeigt sich die Sprecherin aktiv gegenüber dieses Themas:

Die Regenbogenflagge und die Ansprache sind nicht genug

Passenderweise erfolgte die große Geste während des Pride Months, der für die LGBTI*-Gemeinschaft steht. Zwischen 1950 und 1971 wurden über 13.000 Menschen aufgrund ihrer Sexualität verurteilt. Zu Beginn des Monats hisste Zadić die Regenbogenflagge vor dem Justizministerium. Außerdem möchte sie eine Gedenkmöglichkeit schaffen, denn LGBTI* leiden noch häufig unter Homophobie, berichtete bild.de. Heute sind die Gesetze positiver für queere Menschen, doch das allein reicht nicht. Zadić wünscht sich daher mehr Aufklärung und Schutz für die Betroffenen.

Anzeige
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Auch Interessant

Proud Staffel 2

Hoffnung auf Fortsetzung

Die HBO-Serie „Proud“ erzählt die Geschichte eines jungen schwulen Mannes – und die Hoffnung auf eine zweite Staffel wächst.
Star Trek bleibt bunt

Sorge um die Zukunft

Zum 60. Jubiläum feiern LGBTIQ+-Stars die Vielfalt von „Star Trek“ – und warnen zugleich vor einem möglichen Rückschritt bei der Repräsentation.
Denkmal für The Vivienne

Lebensgroße Statue in Liverpool

Liverpool plant eine lebensgroße Statue für The Vivienne und will damit an die Drag-Ikone und ihr Vermächtnis erinnern.
Alte Gerüchte um James Stewart

Hollywood-Legende neu im Fokus

Ein neues Biopic über US-Schauspieler James Stewart bringt alte Hollywood-Gerüchte rund um seine vermeintliche Homosexualität erneut ins Gespräch.
Besonderes "Liebespaar"

Kuss-Paar gewinnt Preis

Bei der Canal Pride Amsterdam wurden die kreativsten Boote für ihre Botschaften zu Vielfalt und Sichtbarkeit geehrt, darunter ein besonderes Kuss-Paar
Viagra gegen Krebs?

Forschung mit neuem Ansatz

Israelische Forscher untersuchen, ob Viagra Krebszellen an der Ausbreitung hindern kann – die ersten Ergebnisse sind vielversprechend.
Senegal verschärft Vorgehen

Acht Frauen festgenommen

Im Senegal wurden acht Frauen wegen lesbischer Beziehungen festgenommen – die Ermittlungen lösten Kritik aus, die Regierung hält an ihrem Kurs fest.
Siege bei Commonwealth Games

Medaillen für LGBTIQ+-Athletinnen

Voller Erfolg: Offen lebende LGBTIQ+-Athletinnen holten bei den Commonwealth Games sieben Medaillen und wären als Team auf Rang 14 gelandet.
DoxyPEP im Supermarkt

Neues STI-Angebot in Großbritannien

Der Drogerieanbieter Superdrug bietet als erster britischer Einzelhändler DoxyPEP an – ein Medikament zur Vorbeugung bestimmter bakterieller STIs.