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Dem Ziel so nah Die Gay Games 2026 in München?

Von km - 02.02.2021 - 17:00 Uhr
München unter den Top-3-Bewerbern
Foto: © Gay Games
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München hat eine weitere Hürde überwunden und ist damit als Bewerber für den Austragungsort der Gay Games 2026 unter den Top drei.  

Am 1. Februar kam die frohe Botschaft der Federation of Gay Games aus San Francisco. Damit hat sich München gegen die anderen Kandidaten Auckland (Neuseeland), Brisbane (Australien), San Diego (USA), Taipei (Taiwan) und Toronto (Kanada) durchgesetzt. Euphorie beim Münchner Organisationsteam, angeführt von den LGBTQ+ Sportvereinen Team München, Isarhechte, Amazonen, Bushido und InsideOut Munich. Martina Kohlhuber vom Vorstand des Gay Games 2026 Munich e. V. verrät: „Für Champagnerkorkenknallen ist es vielleicht noch etwas früh, aber ein Piccolo muss jetzt schon drin sein.“ Um an diesen Punkt zu kommen, hatte das Team eine Bewerbung mit 100 Seiten, sowie einen 12-minütigen Präsentationsfilm abgeschickt: . „Dies war nur möglich mit der tatkräftigen Unterstützung unserer Partner*innen und Sponsor*innen“, so Kohlhuber.

Jetzt müssen sie sich noch gegen Guadalajara (Mexiko) und Valencia (Spanien) durchsetzen. Dafür wird bis zum 30. April 2021 eine 300-seitige schlagfertige Argumentation ausgearbeitet, die erklärt warum München der perfekte Ort für dieses Event sein wird. Die finale Entscheidung ist dann am 10. November 2021 in Hongkong.

Auch Bayerns Ministerpräsident Markus Söder ist begeistert von der Idee, in fünf Jahren in der Landeshauptstadt die wohl bedeutendsten Sportwettkämpfe der LGBTI* Community zu beheimaten. Ihren Support ebenfalls zugesichert haben Ex-Nationalfußballspieler Thomas Hitzlsperger und der FC Bayern München.

Eines ist sicher: München darf sich berechtigte Hoffnungen machen. Denn mit dem Olympiapark München als wichtigsten Partner, der einen Großteil der 34 Sportdisziplinen beherbergen würde, hat die Stadt einen besonders attraktiven Trumpf am Start. Nach den Regenbogenspielen 1972 wären die Gay Games 2026 der perfekte Anlass, ganz im Zeichen von Diversity, Inklusion und Toleranz hier erneut die Regenbogen-Fahnen zu hissen und mit Tausenden Menschen aus der ganzen Welt ein unvergessliches, buntes Sportfest zu feiern, an das man sich noch lange erinnern wird.

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