„Das Trauma begleitet mich noch immer“ Todesdrohung gegen LGBTI*
Ein Mann drohte einem vollen Zug voller LGBTI* sie alle zu erstechen. Seine Strafe beläuft sich auf 613 Pfund und die Empörung ist groß.
Letztes Jahr im August stieg ein gewisser Chadd MacIntosh in einen Zug von Brighton nach London. Es war nach dem größten britischen Pride-Festival, dementsprechend war der Zug voll mit LGBTI*. MacIntosh beschimpfte die Pendler als „Perverse“ und „Verrückte, die es verdient haben getötet zu werden“. Er schrie, dass er ein Messer habe und jeden schwulen Menschen im Zug erstechen würde. Es gab keine Polizei und kein Personal im Zug, das hätte eingreifen können.
Der Mann wurde schließlich in Handschellen abgeführt. Mit den Aussagen der Zeugen und Videoaufnahmen eines Journalisten namens Benjamin Butterworth konnte der Polizei genug Beweismaterial geliefert werden.
Doch neun Monate später kam die ernüchternde Strafe und große Enttäuschung: „Ich glaube nicht, dass die Geldstrafe von 613 Pfund die schwere des Verbrechens widerspiegelt, besonders mit Blick auf die steigende Rate homophober und transphober Hassverbrechen im ganzen Land.“