Brasilien – die Angst vor dem Vater Vater akzeptiert Homosexualität des Sohnes nicht und droht mit Gewalt
Ein schwuler Junge aus Brasilien schrieb einen emotionalen Brief an seine Nachbarn und bat um die Rettung vor seinem homophoben Vater. Er hatte geschrieben, dass er sehr verzweifelt sei, sich nicht gut genug fühle und es ich schlecht gehe. Nach Erhalt wurde der Vater dabei beobachtet, wie er den Sohn schlug. Eine Aufnahme davon schickten die Beobachter an die Polizei.
Der Vater findet Ausreden
Das homophobe Elternteil habe seinem Kind schreiend an den Kopf geworfen, dass er sich ändern müsse, weil er ihn sonst umbringt. Die Beamten bemerkten vor Ort die Schürfwunden am Körper des schwulen Jungen. Doch der Erziehungsberechtigte erklärte, dass ihn die Homosexualität seines Sohnes nicht störe. Der Vorfall sei geschehen, weil er ihn dabei erwischt habe, pornografische Videos auf seinem Handy anzusehen. Jedoch sagten die Nachbarn aus, dass sie des Öfteren Schreie und Hilferufe gehört hatten.
Hassverbrechen in Brasilien
Die Mutter sagte, dass ihr die Aggression des Mannes gegenüber des gemeinsamen Kindes bewusst sei. Als Grund dafür gab sie die „Tendenz zur Homosexualität“ an. Das Opfer wurde offenbar zur Tante gebracht und bekommt professionelle Hilfe. Die Polizei hat die Untersuchung des Falls eingeleitet. In Brasilien werden homophobe und transphobe Verbrechen seit 2019 mit Rassismus gleichgesetzt. Dennoch sind Diskriminierung und Gewalt gegenüber LGBTI* noch immer an der Tagesordnung, berichteten die PinkNews.