Direkt zum Inhalt
Bedrohung für trans* Menschen
ANZEIGE

Bedrohung für trans* Menschen Gedenktag für die Opfer transfeindlicher Gewalt

ms - 20.11.2025 - 11:15 Uhr
Loading audio player...

Zum heutigen Trans Day of Remembrance, dem internationalen Gedenktag für die trans* Opfer von Gewalt, fordert die Linke queer mehr Einsatz von Behörden und der Regierung. Trans* und nicht-binäre Menschen seien in Deutschland anhaltenden Bedrohungen ausgesetzt. 

Forderungen der Linksfraktion 

Die Bundessprecher Maja Tegeler und Frank Laubenburg von Linke queer dazu: „Trotz politischer Fortschritte bleibt transfeindliche Gewalt ein schwerwiegendes, aber weiterhin unzureichend erfasstes Problem. Es ist ein Fortschritt, dass queerfeindliche Straftaten heute besser statistisch erfasst werden als noch vor einigen Jahren. Doch noch immer verschwinden transfeindliche Übergriffe allzuoft in Sammelkategorien und bleiben damit in ihrem Ausmaß und ihren spezifischen Mustern unsichtbar.“ 

Dazu gebe es noch immer zu viele Fälle von mangelnder Sensibilisierung und dem Misgendern von Betroffenen. „Eine bundesweit einheitliche, eigene Erfassungskategorie ´transfeindliches Tatmotiv ´, verpflichtende Schulungen für Polizei und Justiz zum Umgang mit trans Personen, unabhängige, niedrigschwellige Meldestellen, opferzentrierte Ermittlungsverfahren und ein jährlicher Bundesbericht zur Entwicklung transfeindlicher Gewalt sind notwendig. Wir müssen Gewalt nicht nur verurteilen, sondern endlich sichtbar machen, konsequent bekämpfen und Betroffene wirksam schützen.“ 

Gedenktag seit 26 Jahren 

Am heutigen Trans Day of Remembrance (TDoR) gedenken Menschen weltweit der trans* Personen, die aufgrund von Transphobie ihr Leben verloren haben. Der jährlich am 20. November begangene Tag dient nicht nur als Mahnung an die Gewalt, die die trans* Community immer noch täglich erfahren muss, sondern auch als Zeichen der Solidarität und des Widerstands gegen Diskriminierung und Gewalt. Der Trans Day of Remembrance wurde 1999 von der Aktivistin Gwen Smith ins Leben gerufen, um an die ermordete trans* Frau Rita Hester zu erinnern und denjenigen ein Gesicht zu geben, deren Morde oft unbemerkt bleiben. Heute finden weltweit Gedenkveranstaltungen statt, bei denen sowohl die Opfer des vergangenen Jahres als auch die weiterhin bestehende Unsichtbarkeit und Marginalisierung von trans* Personen thematisiert werden.

Anzeige
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Auch Interessant

Heated Rivalry kehrt zurück

Staffel 2-Drehstart steht bevor

Connor Storrie und Hudson Williams stimmen Fans mit einem gemeinsamen Auftritt in Toronto auf die zweite Staffel von „Heated Rivalry“ ein.
Überraschung bei Heartstopper

Gelöschte Sex-Szenen enthüllt

Die „Heartstopper“-Stars verrieten jetzt: Netflix strich den Großteil der gedrehten Sex-Szenen aus dem Abschlussfilm, einiges sei wie "Porno" gewesen.
Autor Benjamin Alire Sáenz

Abschied von einem Erzähler

Der Schriftsteller Benjamin Alire Sáenz, bekannt für „Aristoteles und Dante“, ist im Alter von 71 Jahren gestorben.
Dritte Festnahme von Drake Von

Pornostar wird abermals inhaftiert

Adultdarsteller Drake Von ist jetzt zum dritten Mal in diesem Jahr festgenommen worden. Gegen ihn laufen inzwischen mehrere Strafverfahren.
Haft wegen Regenbogen-Shirt

Russland verschärft Repressionen

Ein russischer Kommunalwahlkandidat muss wegen eines Regenbogen-T-Shirts zehn Tage in Haft und darf nicht mehr kandidieren.
KI-Brillen sorgen für Kritik

Warnung vor Überwachungsrisiko

KI-Brillen von Meta könnten laut Kritikern neue Formen staatlicher Überwachung ermöglichen und besonders Minderheiten wie LGBTIQ+ gefährden.
Rätselhafter Tod in Dublin

Leiche in Recyclinganlage entdeckt

Ein obdachloser schwuler Mann wurde tot in einer Müllanlage in Dublin gefunden. Die Polizei schließt ein mögliches Verbrechen nicht aus.
Hardcore in Österreich

Alterscheck für alle Pornoseiten

Österreich plant ab 2027 verpflichtende Alterskontrollen für Pornoseiten. Kritiker warnen vor Risiken für Datenschutz und Anonymität.
Uni-Rauswurf in Nigeria

Schwule Studenten exmatrikuliert

Eine nigerianische Universität hat jetzt zwei männliche Studenten wegen einer homosexuellen Beziehung von der Hochschule geworfen.