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Attentatspläne in Texas FBI vereitelt Anschlagsplan auf LGBTIQ+-Veranstaltung

Von ms - 29.09.2025 - 12:00 Uhr
Attentatspläne in Texas
Foto: iStock / Obradovic
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Nachdem die Polizei erst vor wenigen Tagen im Bundesstaat Arizona einen 49-Jährigen Mann verhaftet hat, weil dieser einen Anschlag auf eine queere Bar in Phoenix geplant haben soll, stoppte das FBI jetzt die Pläne von Joshua Cole in Texas, der offenbar einen Anschlag auf eine Pride-Veranstaltung im September durchführen wollte. In beiden Fällen soll der Tod des rechtskonservativen Aktivisten Charlie Kirk (✝31) Auslöser gewesen sein. 

Rachepläne nach Kirks Ermordung 

Nach Ermittlungen des FBI plante Cole beim der Pride Parade vor wenigen Tagen Mitte September in Abilene, Texas, gezielt queere Menschen zu erschießen. Cole hat demnach online über Facebook detailliert über die Anschlagspläne geschrieben: „Scheiß auf ihre Parade, ich sage, wir laden unsere Waffen und zahlen es ihnen heim, dass sie Charlie Kirk umgebracht haben“, so einer der Kommentare des Tatverdächtigen. Das FBI geht davon aus, dass Cole nicht nur drohte, sondern gezielt plante, einen Anschlag zu verüben. 

Dabei versuchte Cole auch, andere Nutzer online zu einem Verbrechen gegen LGBTIQ+-Menschen aufzustacheln, man müsse diesen „klar und deutlich wissen lassen, was wir von ihnen halten“. An anderer Stelle schrieb er gegenüber einem Gleichgesinnten: „Komm schon, Bro, lass uns auf Feen-Jagd gehen!“ Cole hatte wenige Tage vor dem geplanten Anschlag seinen Job gekündigt und sei laut seinem ehemaligen Arbeitgeber „wütend aus dem Gebäude gestürmt“. Seine Kollegen beschrieben ihn laut FBI als „Hitzkopf“.

Konkrete Drohungen 

Nach seiner Festnahme bestätigte Cole den Ermittlern, dass er eine betreffende Schusswaffe besitze und betonte überdies, dass er glaube, dass „die Gay-Pride-Veranstaltung nicht erlaubt sein sollte“. Das FBI nimmt den Fall sehr ernst, wie Sonderermittler Sam Venuti bestätigte: „Die Drohungen waren konkret. Die Drohungen bezogen sich auch konkret auf eine bestimmte Gruppe von Opfern.“ Die Ermittlungen gegen Cole laufen an – sollte der Tatverdächtige verurteilt werden, drohen ihm bis zu fünf Jahre Haft. Bis zur Gerichtsverhandlung bleibt Cole im Gefängnis. 

Die queere Organisation Abilene Pride Alliance erklärte zu den Anschlagsplänen auf den CSD in ihrer Stadt: „Wir möchten unserer Community versichern, dass die Sicherheit aller Teilnehmer der Pride-Parade seit jeher unsere oberste Priorität ist und auch weiterhin bleiben wird. Das schnelle Handeln und das anhaltende Engagement der Behörden spiegeln ihre Verpflichtung wider, unsere Stadt zu schützen und sicherzustellen, dass die Pride ein sicherer, inklusiver und festlicher Ort für alle bleibt.“

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