Direkt zum Inhalt
Aids-Denkmal in Hollywood

Aids-Denkmal in Hollywood Viruserkrankung darf nicht in Vergessenheit geraten

ms - 11.09.2025 - 15:00 Uhr
Loading audio player...

Endlich ist es soweit: Mitte November soll in Hollywood ein neues Denkmal zur Erinnerung an den weltweiten Kampf gegen Aids feierlich enthüllt werden – für viele HIV-Experten ein Projekt mit großer Signalwirkung, da die Viruserkrankung gerade auch in den USA immer mehr in den Hintergrund rückt. Das soll „STORIES: The AIDS Monument“ mitten im Showolymp in West Hollywood jetzt ändern. 

Säulen, die den Himmel berühren 

Das Denkmal besteht aus 147 Säulen, den sogenannten „Spuren", die knapp fünf Meter hoch sein und einen Durchmesser von 10 x 10 Zentimeter haben werden. Die Säulen berühren dabei nur leicht den Boden und ragen weit in den Himmel, wobei jede der Bronzestäbe eine unterschiedliche Farbe hat und auch kleine Besonderheiten in Form und Gestaltung aufweist – jede Säule soll so darauf aufmerksam machen, dass auch die Menschen einzigartig sind. Am 16. November soll es soweit sein, dann wird das Denkmal am nahe gelegenen Pacific Design Center enthüllt werden – erwartet wird zahlreiche Prominenz aus Hollywood und der LGBTIQ+-Community. 

Jenseits der Ignoranz 

Das zuständige Gremium erklärte zu den Projekt: „STORIES: The AIDS Monument ist eine Zusammenarbeit zwischen der Stadt West Hollywood und der Foundation for the AIDS Monument. Es soll an die tiefen weltweiten Narben von HIV / AIDS erinnern und mutige Aktivisten, Pflegekräfte und weitere HIV-Engagierte durch ihre Geschichten ehren und das Bewusstsein für die Geschichte und Stigmatisierung von Menschen mit HIV/AIDS schärfen.“ 

Bis heute sind an den Folgen von Aids rund 44 Millionen Menschen weltweit gestorben – mehr als 700.000 davon allein in den USA. Auf den Säulen werden die Geschichten einiger jener Menschen Platz finden, so das Gremium weiter, das abschließend eine der ersten prominenten HIV-Kämpferinnen, Schauspielerin Elisabeth Taylor, zitiert: „Es ist schlimm genug, dass Menschen an Aids sterben, aber keiner von ihnen sollte aufgrund von Ignoranz ums Leben kommen.“

Anzeige
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Auch Interessant

Morddrohungen per Social Media

Sicherheitsdienst erstmals dabei

Der Kölner Pfarrer Tim Lahr hat in seiner Kirche eine queere Party mit Dragqueens organisiert und sieht sich deshalb massiven Bedrohungen ausgesetzt.
Starkes Signal zum Jubiläum

Historischer Moment für Stadt

Councillor Stephen Holroyd wurde zum Lord Mayor von Leeds gewählt. Sein Mann übernimmt die Rolle des Lord Mayor’s Consort für das kommunale Jahr.
Pfingsten für Schwule

Fleischsalat, Flirts, Fiesta

Pfingsten? Was feiern wir da noch einmal? Für schwule Jungs gibt es viele Möglichkeiten zwischen Flirts und sexy Frühlingserwachen.
Sex-Studie geht viral

Neue Debatte über schwule Männer

Eine alte Studie über das Sexualverhalten schwuler Männer sorgt erneut für Diskussionen in sozialen Netzwerken. Wie viel Sex haben wir wirklich?
Nackte Tatsachen

Arsenal-Profi Piero Hincapié

Ein kurioser Zwischenfall bei einem Premier-League-Spiel von Arsenal sorgt derzeit international für Aufmerksamkeit, gerade unter schwulen Jungs.
Kritik an Trump Mobile

Ein Smartphone vom US-Präsidenten

Das erste Smartphone von Trump Mobile steht noch vor dem offiziellen Verkaufsstart massiv in der Kritik und sorgt für Heiterkeit.
Großbritannien stärkt LGBTIQ+

21 Millionen für queere Projekte

Die britische Regierung kündigt neue Millionenhilfen für LGBTIQ+ weltweit an und will ihre internationale Rolle in der Gleichstellungspolitik ausbauen
Dating ohne Wischen

Bumble setzt auf KI

Die Dating-Plattform Bumble will die bekannte Swipe-Funktion abschaffen und künftig verstärkt auf künstliche Intelligenz setzen.