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Viraler Kuss zweier Béjart Tänzer
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Intimer Moment im Rampenlicht Viraler Kuss zweier Béjart-Ballet-Tänzer begeistert New York

kw - 26.08.2026 - 19:30 Uhr
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Nach dem glanzvollen New Yorker Debüt des Béjart Ballet Lausanne am New York City Center wurde am 25. Juli 2026 ein Video zweier Ensemblemitglieder, Antoine Le Moal und Daniel Aguado Ramsay, weltweit verbreitet: Die beiden Tänzer verabschieden sich im Backstagebereich mit einem innigen Kuss und einer improvisierten, intensiven „danza baciata“ sowie dem kultigen "flying kiss" aus "Le Parc". Das kurze Filmdokument verbreitete sich viral über soziale Medien und hat weit über die Tanzszene hinaus kulturelle Resonanz erzeugt.

 

Das Wichtigste im Überblick

  • Ein Video zweier Tänzer des Béjart Ballet Lausanne, die sich hinter der Bühne innig küssen, wurde zum viralen Kulturphänomen.
  • Das Ereignis fand nach der Aufführung von Maurice Béjarts „Boléro“ beim Festival „Artists at the Center“ in Manhattan statt.
  • Der virale Moment transportiert Intimität und Diversität im traditionsreichen Ballettumfeld.
  • Die Szene stammt aus dem Kontext eines der wichtigsten internationalen Tanzfestivals im Sommer 2026.
  • Das Video wird von internationalen Kulturbeobachterinnen und Kulturbeobachtern als Zeichen für mehr Sichtbarkeit von LGBTIQ+-Künstlerinnen und Künstlern gewertet.

 

Sichtbarkeit auf großer Bühne: Ein intimer Moment im Rampenlicht

Am 25. Juli 2026 schlossen Antoine Le Moal und Daniel Aguado Ramsay, beide Mitglieder des renommierten Béjart Ballet Lausanne, ihren Auftritt im New York City Center hinter der Bühne mit einer tänzerischen Verbeugung ab, die in einem Kuss gipfelte. Beobachtet wurde die Geste zunächst ausschließlich von Kolleginnen und Kollegen sowie Produktionsmitarbeitenden, doch ein begleitendes Video, veröffentlicht von Le Moal selbst, sorgte schnell für internationale Aufmerksamkeit. Nach offiziellen Angaben des Béjart Ballet Lausanne handelt es sich bei der Veröffentlichung um eine spontane, private Aufnahme. Die hohe Reichweite des Beitrags machte den Moment zum Symbol für Authentizität und Diversität in einer Szene, die noch immer von klassischen Geschlechterbildern geprägt ist.

 

„Boléro“ und Diversität: Kontinuität in neuer Interpretation

Das Béjart Ballet Lausanne war anlässlich der Veranstaltungsreihe „Hugo Marchand | Artists at the Center“ nach Manhattan eingeladen worden. Im Zentrum des Programms stand Maurice Béjarts „Boléro“, ein Werk, das seit der Pariser Uraufführung 1961 als Meilenstein des modernen Tanzes gilt. Während die Aufführung des Stücks für die Compagnie stets Ehre und Verpflichtung zugleich bedeutet, stellt der innige Abschiedsgruß der Tänzer im Backstage-Bereich einen Bruch mit tradierten Inszenierungsformen dar. Er verweist auf den kulturellen Wandel, der sich auch in etablierten Häusern international abzeichnet.

 

Resonanz in der Community und nächste Schritte

Internationale Medien wie der New York Times und spezialisierte Fachportale berichten, der virale Kuss habe nicht nur das Publikum in New York berührt, sondern löse eine Debatte über Sichtbarkeit, Diversität und persönliche Freiräume im Kulturbetrieb aus. Stimmen aus der LGBTIQ+-Community begrüßten den Moment als Ausdruck gelebter Gleichwertigkeit. Das Béjart Ballet Lausanne reist nun nach Europa zurück und kündigte an, verstärkt an Formaten zu arbeiten, die künstlerische Diversität weiter fördern. Das nächste Engagement der Compagnie ist Anfang September in Lausanne geplant.

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