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Statement von Robert De Niro Der Hollywoodstar steht seiner trans* Tochter nach ihrem Outing zur Seite

Von ms - 05.05.2025 - 14:30 Uhr
Statement von Robert De Niro
Foto: IMAGO / FAMOUS
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Vor wenigen Tagen outete sich eines der sieben Kinder von Hollywood-Superstar Robert De Niro (81) als transsexuell. Mit klaren Worten beteuerte der 81-Jährige Oscarpreisträger nun seine uneingeschränkte Unterstützung für seine trans* Tochter Airyn De Niro (29).

Unterstützung für Tochter

In einem Statement an die US-Presse erklärte der Schauspieler, dass er Airyn schon vor ihrem Outing geliebt und unterstützt habe und dass sich daran nichts geändert hat oder ändern wird: „Ich liebe und unterstütze Airyn als meine Tochter. Ich weiß nicht, was daran so schlimm ist. Ich liebe alle meine Kinder.“ Eine Aussage, die angesichts der Angriffe seitens der US-Regierung auf trans* Menschen und die Aberkennung ihrer rechtlichen Existenz in den USA, für Schlagzeilen sorgte.  

Airyn De Niro hat sich letzte Woche in einem Interview als transsexuell geoutet, nachdem die Boulevardpresse über ihren „neuen Look“ hergezogen und sie zwangsweise geoutet hatte. „Sie haben nicht nur falsche Informationen über mich verbreitet, sie haben mich daran erinnert, dass die Leute wirklich nichts über mich wissen. Es gibt einen Unterschied zwischen sichtbar sein und gesehen werden. Ich bin sichtbar gewesen. Ich glaube, ich bin nur noch nicht gesehen worden“, so Airyn De Niro. Bereits seit ihrer Schulzeit präsentierte sie sich laut eigener Aussage als „Femme“, im letzten November begann sie dann eine Hormontherapie. 

Inspiration für andere Menschen

„Wenn trans* Frauen ehrlich und offen sind, vor allem in öffentlichen Räumen wie den sozialen Medien, und wenn man sie in ihrem Erfolg sieht, dann denke ich: Weißt du was? Vielleicht ist es für mich noch nicht zu spät. Vielleicht kann ich damit anfangen. Ich denke, ein großer Teil meines Übergangs ist auch der Einfluss, den schwarze Frauen auf mich hatten. Ich denke, wenn ich in diese neue Identität schlüpfe und gleichzeitig stolzer auf mein Schwarzsein bin, fühle ich mich ihnen in gewisser Weise näher. Ich möchte hoffentlich eine Inspiration für mindestens eine andere Person sein, die wie ich schwarz ist, die queer ist und die nicht eine Nummer zu klein ist. Ich möchte mehr trans* Frauen sehen, mehr schwarze Frauen, die vielleicht eine größere Figur haben und nicht in das Schema von superdünn oder heroinschick passen.“

Airyn De Niro arbeitet an ihrer Karriere als Schauspielerin und Model und macht zudem derzeit eine Ausbildung zur Beraterin für psychische Gesundheit. „People of Color und queere Menschen brauchen definitiv mehr Unterstützung in Sachen psychische Gesundheit. Ich hoffe also, dass ich das tun kann. Es ist wirklich von Vorteil, mit einem Berater oder einer Fachkraft für psychische Gesundheit zu arbeiten, der einen Bezug zu einem hat oder sich mit einem Teil von einem identifizieren kann.“

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