Auf ewig Burlesque Der Film zementierte 2010 die tiefe Verbundenheit zwischen Schwulen und Christina Aguilera - warum das so ist, erklärte sie jetzt selbst!
Der Film „Burlesque“ aus dem Jahr 2010 gehört längst zum schwulen Kult-Klassiker in der Community, allen voran dank Cher (79) und Christina Aguilera (44) in den Hauptrollen. Jetzt feierte die Story als Musical am Savoy Theater in London Premiere – und als Stargast mit dabei war Aguilera, die final die Frage klärte, warum schwule Männer so sehr bis heute von der Geschichte begeistert sind.
Ein Zuhause, das jeden akzeptiert
Der Film habe eine einzigartige Anziehungskraft auf die Gay-Community, bestätigte Aguilera im Interview auf dem roten Teppich. Warum? „Die Story ist unapologetisch, furchtlos und mutig. Es geht darum, sich seiner Wahrheit zu stellen und seinen eigenen Ausdruck zu finden, in einer Zeit, in der wir vielleicht das Gefühl haben, nicht dazuzugehören.“ Zudem betonte die Sängerin von „Genie in a Bottle“ weiter: „Burlesque ist eine wunderschöne Welt voller Magie, Aufregung, Leidenschaft und Liebe. Ich glaube, dass dies ein sicherer Ort für viele Künstler, Kreative und alle ist, die sich irgendwie fehl am Platz fühlen. Dies ist ein Ort und ein Zuhause, das jeden akzeptiert. Es ist ein sicherer Ort!“
Ein besonderer Abend mit Diva-Flair
Nicht nur Aguilera kam an diesem Abend ins Schwärmen, sondern auch Schauspielerin Jess Folley, die im Musical in die Rolle der aufstrebenden Sängerin Ally schlüpft, die im Hollywood-Blockbuster von Aguilera gespielt wurde. „Ich singe Christina Aguilera seit ich etwa sieben Jahre alt bin! Sie hat mich während meiner Kindheit so inspiriert, dass ich fast schon dafür trainiert habe, bevor ich die Rolle bekam. Ich habe sie schon immer gehört. Als ich wusste, dass ich das machen würde, habe ich natürlich alles rauf und runter gehört!“
Nach der gelungenen Show hatten beide Ally-Darstellerinnen dann auch Zeit für einen Plausch: „Sie erzählte uns von ihren Erfahrungen – sie war so authentisch und unverfälscht. Ich glaube nicht, dass sie uns solche Komplimente gemacht hätte, wenn sie nicht echt gewesen wären. Das war mein Eindruck. Es war etwas ganz Besonderes, als sie kam, um sich die Show anzusehen. Ich war sehr nervös. Aber es war ein besonderer Moment. Etwas, an das wir uns alle für den Rest unseres Lebens erinnern werden“, so Folley. Aguilera ist seit vielen Jahren auch eine eifrige Unterstützerin der LGBTIQ+-Community, zuletzt setzte sie sich leider erfolglos mit anderen Prominenten dafür ein, dass die landesweit einzige Helpline für suizidgefährdete queere Jugendliche in den USA nicht eingestellt wird – schlussendlich wurde das Angebot allerdings doch in diesem Monat auf Geheiß der US-Regierung hin beendet.