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Silvio muss heimreisen Annette wählt erstmals eine Frau bei „Bauer sucht Frau“

Von tb - 27.05.2026 - 18:30 Uhr
Annette wählt erstmals eine Frau bei „Bauer sucht Frau“
Foto: © RTL 2026
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Die wohl größte Aufregung in der aktuellen Staffel von "Bauer sucht Frau International" spielt sich im idyllischen Kanada ab: Die bisexuelle Bäuerin Annette (60) hat — als erste Kandidatin in der Geschichte der RTL-Kuppelshow — einen Mann und eine Frau zur Hofwoche eingeladen. In einer emotionalen Entscheidung setzt sie nun auf Andrea und schickt Silvio enttäuscht nach Hause. Diese Pionierwahl sorgt nicht nur für gebrochene Herzen, sondern ist ein Novum im ohnehin bunt gemischten Kandidatinnen- wie Kandidatenfeld 2026.

 

Das Wichtigste im Überblick

  • Annette wählt erstmals zwischen einem Mann und einer Frau bei "Bauer sucht Frau International".
  • Silvio muss nach emotionalen Geständnissen Kanada verlassen, Andrea bleibt.
  • Die Entscheidung fällt in der achten Staffel, Folge vier von RTLs Kuppelshow.
  • Andrea überzeugt Annette durch Ruhe, während Silvio an seiner Werkfreude scheitert.

 

Annette trifft historische Entscheidung

Das Kuppelabenteuer auf Kanadas Weiten bietet mehr als schöne Sonnenuntergänge: Annette, die mit 60 nicht nur Mut, sondern Weltoffenheit beweist, stellt sich erstmals der Qual der Wahl zwischen Hofherr Silvio (57) und Hofdame Andrea (57). Bereits in der Sendung hatte sie betont, dass sie auf Authentizität und ein ruhiges Herz setzt. Nachdem Silvio Tränen vergießt und sich ein „bisschen verliebt“ bekennt, wird schnell klar, dass diese Entscheidung alles andere als leicht fällt.

Am Ende entscheidet sich Annette gegen den schaffensfreudigen Handwerker, weil sie fürchtet, sich an dessen Seite förmlich totzuarbeiten. Andrea gewinnt mit ihrer ruhigen Gelassenheit – ein echter Ruhepol für die Kanadierin. Silvio nimmt den Korb tapfer hin, obwohl er sich mehr als nur verguckt hat. Seine Welt bricht sichtlich zusammen, wie er selbst unter Tränen eingesteht.

 

Gefühlsdrama mit Vorbildcharakter

Mit ihrer Wahl gelingt Annette ein kleines TV-Wunder: Zum ersten Mal in der Showgeschichte steht die Frage, ob eine Frau oder ein Mann die Gunst der Bäuerin gewinnt, im Mittelpunkt – eine Premiere, die auch in anderen Kuppelformaten Seltenheitswert besitzt. Gleichzeitig zeigt sich, dass Diversität in der Liebe nicht nur auf dem Papier, sondern auch in der Praxis spannend und herausfordernd ist.

Selbst als Zuschauerin und Zuschauer kann man förmlich mitfühlen: Silvio, sonst robust und humorvoll, wird unerwartet verletzlich. Andrea bleibt als Siegerin auf dem Hof in Kanada und kann darauf hoffen, dass die gekochte Beziehung nicht auf Sparflamme bleibt. Ob sie sich jetzt gemeinsam auf Gartenarbeit stürzen oder erstmal das Herz aufräumen, bleibt offen – eine Fortsetzung dieser Liaison erscheint möglich, aber keinesfalls sicher.

 

Neue Dynamik für das TV-Kuppeln

RTL beweist mit Annette, dass bei „Bauer sucht Frau International“ die Tür für Liebesmärchen aller Art sperrangelweit offen steht. Kandidatinnen und Kandidaten aller Couleur fühlen sich ermutigt, ihr Glück jenseits klassischer Rollenbilder zu versuchen. Annettes Entscheidung dürfte für die Sendung wie auch für das Publikum Signalwirkung haben – Vielfalt ist nicht nur willkommen, sondern ausdrücklich gefragt.

Fürs Boulevard-Gemüt amüsant: Während Silvios Welt kurzzeitig untergeht, ist für Annette und Andrea alles offen. Die Zeilen „Ende gut, alles gut?“ würden jetzt gut passen – so leicht lässt sich die Liebe aber nicht einfangen. Eins steht fest: Nach dieser historischen Auswahl wird nicht nur in Kanada, sondern sicher auch im TV-Studio nachgelegt. Wohl bekomm's, Frau Baumeisterin der Herzen!

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