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Scheidung bei einstigem Traumpaar

Scheidung bei Ex-Traumpaar Ehe-Aus in Hollywood nach neun Jahren

ms - 02.02.2026 - 09:30 Uhr
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Die Schauspielerin Samira Wiley und die Autorin sowie Produzentin Lauren Morelli haben sich getrennt. Nach neun Jahren Ehe reichte das Paar jetzt die Scheidung ein. Das bestätigte ein Sprecher von Wiley dem US-Magazin Entertainment Weekly. Wiley (38) und Morelli (43) hatten sich 2012 bei der Arbeit an der Netflix-Serie „Orange Is The New Black“ kennengelernt. 

Ja-Wort nach Netflix-Hit

Wiley spielte in der preisgekrönten Gefängnisserie die Rolle der Poussey Washington, Morelli war über alle sieben Staffeln hinweg als Autorin und Produzentin beteiligt. Aus der Zusammenarbeit entwickelte sich eine private Beziehung. Ihre Verlobung machten die beiden im Jahr 2016 öffentlich. Wiley veröffentlichte damals ein Foto, das sie mit Verlobungsring zeigte, während Morelli neben ihr zu sehen war. Die Bildunterschrift lautete schlicht: „Ja“. Im März 2017 heiratete das Paar.

In Interviews hatte Wiley wiederholt humorvoll über Unterschiede im Alltag gesprochen. Gegenüber dem Magazin People sagte sie: „Lauren ist eine sehr organisierte Person, die gerne pünktlich losgeht, was auch immer das bedeutet. Sie mag es, wenn alles perfekt organisiert ist, und ich weiß nicht einmal, wo die Hälfte meiner Sachen ist!“

Gemeinsame Verantwortung für Tochter

Im April 2021 wurde die gemeinsame Tochter George Elizabeth geboren. Trotz der nun erfolgten Trennung erklärten Wiley und Morelli laut einem gemeinsamen Statement, dass ihr „lebenslanges Engagement für die gemeinsame Erziehung für immer bestehen bleibt“. Dem früheren Traumpaar Hollywoods wurde einst eine Vorzeige-Ehe nachgesagt, zudem engagierten sich beide immer wieder auch medienwirksam gemeinsam für die queere Community. 

Nach dem Ende von „Orange Is The New Black“ setzten beide ihre Karrieren unabhängig voneinander fort. Wiley wurde für ihre Rolle in der Hulu-Serie „The Handmaid’s Tale“ mit einem Emmy ausgezeichnet. Morelli arbeitete weiter für Netflix und entwickelte 2019 die queere Miniserie „Stadtgeschichten“, basierend auf den gleichnamigen Romanen (Tales of the City) von Armistead Maupin.

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