Direkt zum Inhalt

Podcast mit Conchita Wurst Queeres „Bussi Bla Bla“ von zwei schwulen ESC-Gewinnern

Von ms - 20.02.2026 - 13:00 Uhr
Podcast mit Conchita Wurst
Foto: IMAGO / Anadolu Agency
ANZEIGE
Loading audio player...

Ab kommenden Sonntag wird man die beiden Künstler Conchita Wurst und ESC-Gewinner JJ nicht nur auf der Bühne hören, sondern auch im Podcast. Unter dem Titel „Bussi Bla Bla“ starten die zwei einen neuen Podcast, der auf FM4 ausgestrahlt wird. In der wöchentlichen Sendung diskutieren sie zukünftig dann Themen wie Popkultur, Mode, Performance, Queerness und persönliche Erlebnisse. 

Gemeinsame ESC-Erfolgsgeschichte

Tom Neuwirth alias Conchita Wurst erlangte 2014 internationale Bekanntheit, als er mit dem Song „Rise Like a Phoenix“ den Eurovision Song Contest gewann. Johannes Pietsch alias JJ trat 2025 mit seinem Song „Wasted Love“ beim ESC in Basel an und sicherte sich damit den dritten ESC-Sieg für Österreich. 

Mit ihrem gemeinsamen Projekt „Bussi Bla Bla“ kommen nun zwei besondere Persönlichkeiten der Musikszene der Alpenrepublik zusammen. Die Idee für den Podcast entstand offenbar bereits während des ESC 2025 in Basel, als JJ und Conchita Wurst ein Mashup ihrer beiden Songs „Wasted Love“ und „Rise Like a Phoenix“ aufführten. Der Auftritt führte zu intensiven Gesprächen hinter der Bühne, die schließlich nun im gemeinsamen Podcast-Projekt mündeten.

Zwischen Fan-Talk und Erklär-Runde

„In unserem Podcast reden wir über alles, worüber man auch mit seinen besten Freund:innen reden würde – nur dass eine Kamera läuft“, erklären die beiden Hosts. Jede der bisher geplanten 20 Episoden der ersten Staffel folgt dabei einem spezifischen Thema, wobei Spontaneität und unvorhergesehene Gespräche ebenfalls einen wichtigen Platz einnehmen sollen.  Das Format wird überdies durch feste Rubriken strukturiert. 

In der Kategorie „In die DMs geslidet“ reagieren die beiden so beispielsweise auf Nachrichten von Fans. In der Rubrik „Explaining Trends to Conchita“ erklärt JJ aktuelle Internet-Trends. Weitere Elemente umfassen Spiele, Herausforderungen und persönliche Gespräche, wobei Humor, Offenheit und Fachwissen in Popkultur im Vordergrund stehen sollen. „Bussi Bla Bla“ wird als Video auf fm4.ORF.at veröffentlicht und ist zudem auf ORF Sound sowie weiteren Podcast-Plattformen abrufbar. Die Radiosendung wird sonntags um 20:00 Uhr auf FM4 ausgestrahlt.

Anzeige

Auch Interessant

Heated Rivalry Staffel 2

Selbstzweifel während Dreharbeiten

Heated Rivalry-Star Hudson Williams hat während der Dreharbeiten zu Staffel 2 jetzt betont, wie viel Selbstzweifel er bei der Produktion anfangs hatte
Krise bei Hudson Williams

Freundin kritisiert Hardcore-Fans

Die Freundin von Heated Rivalry-Star Hudson Williams berichtet von Fans, die Grenzen überschreiten und sie in ihrem Tattoo-Studio ausspionieren wollen
Viel Aufregung In Italien

Softes Outing bei Influencer?

Einer von Italiens beliebtesten Influencern Lollo Lacustre spricht offen über seine Anziehung zu Männern und darüber, ob er bisexuell sein könnte.
Schwule Satire mit Spitzen

Heterosexualität als Krankheit

Im neuen Kinofilm „Jim Queen“ bedroht die „Heterose“ einen schwulen Fitness-Influencer – eine bissige Satire auf Körperkult und Szeneklischees.
George-Michael-Tribut

Kritik über Hommage bei VMAs

Die MTV Video Music Awards würdigen George Michael mit einem großen Tribut – doch die Auswahl der Künstler sorgt in der queeren Community für Kritik.
Zoff bei Kaulitz und Klum?

Spekulationen machen die Runde

Zoff im Paradies? Bill Kaulitz fehlte beim „Heidifest“, angeblich wegen eines Shootings in L. A. - oder gab es doch Streit mit Heidi Klum?
Troye Sivan und die Scham

Feminines Verhalten in Jugendtagen

Troye Sivan spricht über seine frühe Scham, über Schwulsein sowie Weiblichkeit und darüber, wie Drag ihm zu mehr Freiheit verholfen hat.
He-Man und Neil Patrick Harris

Heimliche Wrestling-Liebe

Schauspieler Neil Patrick Harris hat verraten, seine heimliche Wrestling-Begeisterung als Kind sei ein Hinweis auf sein späteres Schwulsein gewesen.
Amber Glenn und Heated Rivalry

Tango mit schwuler Eishockeyserie

Die queere Eiskunstläuferin Amber Glenn hat bei „Dancing With The Stars“ mit einer Hommage an die Serie "Heated Rivalry“ für Begeisterung gesorgt.