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Outings bei Hudson Williams Profisportler kontaktierten Heated Rivalry-Schauspieler

Von ms - 09.01.2026 - 13:30 Uhr
Outings bei Hudson Williams
Foto: HBO Max
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Der kanadische Schauspieler Hudson Williams (24), bekannt aus der erfolgreichen schwulen Serie „Heated Rivalry“, hat jetzt in einem Interview berichtet, dass sich mehrere professionelle Athleten bei ihm gemeldet und sich geoutet haben. Die Serie gewinnt damit immer mehr auch in der realen Welt an Bedeutung.

Anonyme Geständnisse 

Williams spielt in „Heated Rivalry“ einen Eishockeyspieler, der mit seiner sexuellen Orientierung kämpft und eine heimliche Beziehung mit seinem Erzrivalen Ilya Rozanov hat, dargestellt von Connor Storrie. In der jüngsten Ausgabe von Andy Cohens Radioshow „Radio Andy“ auf Sirius XM erklärte der Schauspieler, dass er über Direktnachrichten (DMs) von Sportlern aus verschiedenen Disziplinen kontaktiert wurde. 

Die schwulen Athleten gestanden ihm in mehreren Gesprächen, dass sie immer noch „im Schrank leben“, also noch nicht geoutet sind. „Die Leute meldeten sich anonym und sagten: ‚Ich bin ein Profi-Spieler und ich bin immer noch im Schrank‘. Sie kontaktieren auch immer wieder Rachel Reid, unsere Autorin, die dann diese netten anonymen E-Mails weitergibt“, so Williams.

Tiefe Bedeutung der Serie 

Der 24-Jährige erklärte weiter, dass diese Nachrichten von Athleten nicht nur aus der Eishockey-Szene kamen, sondern auch von Fußball- und Basketballspielern. Diese Erlebnisse hätten ihn die tiefe Bedeutung und Repräsentation der Serie in der schwulen Community noch klarer werden lassen. „Diese Nachrichten treffen einen dann wirklich sehr, weil man merkt: ‚Okay, es ist also eine unterhaltsame Show, und es wird gefeiert, aber es gibt jene Menschen, die du darüber hinaus damit mitten ins Herz triffst.“

Gegenüber CNN News betonte Williams dann überdies, wie wichtig ihm die Authentizität der Darstellung der schwulen Hauptcharaktere in der Serie ist. „Ich hatte das Gefühl, dass es wirklich um die Spezifität ging, die ich einfach richtig treffen wollte. Anfangs versuchte ich, alles zu kommentieren oder zu verstehen – trans*, schwul, bisexuell – bis ich mir dachte: ´Okay, das ist zu überwältigend. Konzentriere dich einfach auf deinen schwulen Charakter´.“ 

Streaming in Deutschland 

Der Erfolg der ersten Staffel von „Heated Rivalry“ führte schnell zur Bestätigung einer zweiten Staffel. Der kanadische Streaming-Dienst Crave gab bekannt, dass die Produktion der neuen Staffel bereits begonnen habe. Während eines Auftritts in der Tonight Show mit Jimmy Fallon kündigte Williams in dieser Woche an, was die Fans in der kommenden Staffel erwarten können: „Es gibt ein paar Bösewichte. Es gibt einige große, gemeine Gegner. Wenn Staffel 1 ein innerer Kampf ist, dann ist Staffel 2 ein äußerer Kampf.“ Die Serie soll 2026 auch in Deutschland über HBO Max und wahrscheinlich Amazon Prime abrufbar sein.

Im weltweiten Profi-Eishockey gibt es derzeit fünf offiziell schwule Spieler aus Kanada (Brock McGillis), den USA (Luke Prokop), Dänemark (Jon Lee-Olsen), Finnland (Janne Puhakka) und Großbritannien (Zach Sullivan). Zudem gibt es zwölf weitere geoutete Hockeyspieler an Universitäten und High Schools. In Deutschland ist bis heute kein schwuler Eishockeyspieler bekannt.   

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