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Neues Album von Ariana Grande Songs begeistern Fans und Musikkritiker

Von ms - 31.07.2026 - 10:00 Uhr
Neues Album von Ariana Grande
Foto: Universal Music
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Ariana Grandes neues Album „Petal“  ist ab heute erhältlich – Fans und Kritiker sind sich einig, dass der 33-jährigen Sängerin und Schauspielerin ein grandioses Werk gelungen ist. Der britische Musikjournalist Jamie Tabberer spricht sogar von einem neuen Kapitel ihrer Karriere und bezeichnete die Platte als das bislang tiefste und reifste Werk der Sängerin.

Das Wichtigste im Überblick

  • Ariana Grandes neues Album „Petal“ erhält beste Bewertungen von Kritikern und Fans. 
  • Die Rede ist von Grandes bislang persönlichstem und emotional tiefsten Werk.
  • Besonders gelobt werden Produktion, Songwriting und Grandes Gesang.
  • Im Mittelpunkt stehen Verletzlichkeit, Trauer und Selbstbehauptung statt klassischer Pop-Hymnen.
  • Das Album markiere eine deutliche künstlerische Weiterentwicklung.

Emotionale persönliche Kraft

Bereits der Opener „Kiss Me“ zeigt demnach den neuen musikalischen Ansatz. Eine schwebende Klanglandschaft wird zunächst von einem irritierenden Geräusch unterbrochen, bevor sie sich erneut entfalten kann. Schon nach den ersten Sekunden vermittelt das Stück eine außergewöhnliche emotionale Kraft – noch bevor Grande überhaupt zu singen beginnt. Darin appelliert Grande: „Society desperate for remedy, empathy, fix this reality.“ („Eine Gesellschaft, die verzweifelt nach Heilung und Mitgefühl sucht – verändert diese Realität.“)

Den besonderen Klang des Albums hat dabei bereits die Vorab-Single „Hate that I made you love me“ angedeutet. Der Midtempo-Song mit ungewöhnlichen Klangeffekten und einer selbstbewussten Botschaft hat dabei die Kritiker zunächst noch gespalten, sich jedoch als Streaming-Erfolg erwiesen. Darin singt Grande: „I’ll find my way without you, like flowers from a grave.“ („Ich werde meinen Weg auch ohne dich finden, wie Blumen, die aus einem Grab wachsen.“) Später hinterfragt sie den Umgang mit ihrer Berühmtheit: „Is it really my fault that you all gave me your hearts of your own free will?“ („Ist es wirklich meine Schuld, dass ihr mir alle freiwillig eure Herzen geschenkt habt?“)

Offener Umgang mit Schmerz

Noch experimenteller fällt der Titelsong „Petal“ aus. Schrille Klavierklänge, abrupte Tempowechsel und markante Synthesizer prägten das Stück. Darin setzt Grande zugleich klare Grenzen. „Bitch, I’m practically drowning in my blessings,“ („Verdammt, ich ertrinke praktisch in all dem Guten, das mir widerfährt.“) singt sie, bevor sie ergänzt: „It’s such a fucked situation, petal in the pavement.“ („Das ist eine verdammt aussichtslose Situation – ein Blütenblatt auf dem Asphalt.“)

Die 33-Jährige hat ihr inzwischen achtes Studioalbum selbst als „voller Leben und wachsend durch die Risse von etwas Kaltem, Hartem und Herausforderndem“ beschrieben. Diese Ausgangslage macht das Album besonders eindringlich. Zwar ist auch Wut zu hören – etwa wenn Grande „You don’t deserve me“ („Du hast mich nicht verdient“) singt –, insgesamt dominiert jedoch eine tiefe Traurigkeit. Gerade diese Verletzlichkeit macht das neue Album so besonders, In einer Zeit globaler Krisen entfalte laut den Kritikern Grandes offener Umgang mit Schmerz und Verzweiflung eine außergewöhnliche Wirkung.

Wohin entwickelt sich Grande?

Auch „Freak“ wird von den Fans bereits gefeiert. Der Song verbindet zurückhaltenden Gesang mit melancholischer Atmosphäre und Grunge-Anklängen. „I won’t give you your Fantasy this time,“ („Dieses Mal werde ich dir deine Fantasie nicht erfüllen.“) erklärt Grande darin –womöglich das programmatische Leitmotiv des gesamten Albums. Während „Oh Well“ und „Bad Thing (bunny hop)“ noch an frühere Pop-Hits erinnert, verzichte „Petal“ weitgehend auf die große, stadiontaugliche Pop-Energie früherer Jahre. Stattdessen prägten ruhige und elegante Songs wie „Twilight Zone“ oder „We can’t be Friends“ den Gesamteindruck.

Die unbeschwerte Leichtigkeit früherer Hits wie „Side to Side“ oder „7 Rings“ ist einer deutlich ernsteren Grundstimmung gewichen. Selbst die Songtitel wirkten nüchterner. Offen ist laut den Kritikern, wohin sich die Sängerin künftig entwickeln wird. Gerade diese Unvorhersehbarkeit mache Ariana Grande allerdings zu einer der bedeutendsten Popkünstlerinnen ihrer Generation – einer Musikerin, die gleichermaßen für große Popmomente wie für emotionale Tiefe stehe.

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