Erst sorgte seine Badehose für Schlagzeilen, nun will John Ahlstedt seine Bekanntheit für ein neues Geschäftsmodell nutzen. Der US-Amerikaner, der beim Mister-USA-Wettbewerb als Mister Kansas antrat und mit seinem auffälligen Hinterteil in sozialen Netzwerken viral ging, hat jetzt einen eigenen OnlyFans-Account eröffnet. Dort möchte er künftig exklusive und freizügigere Inhalte veröffentlichen. Die schwule Community in den USA indes amüsiert sich über den freizügigen Mister Kansas, der seinen Bundesstaat vertreten sollte.
Das Wichtigste im Überblick
- Mister Kansas startet bei OnlyFans: John Ahlstedt, der im September 2026 beim Mister-USA-Wettbewerb mit einer engen Badehose für Aufsehen sorgte, hat jetzt seinen eigenen Account angekündigt.
- Unter dem Namen „Happy Time After Hours“ will er exklusive Fotoshootings, Einblicke hinter die Kulissen und eine verspieltere Seite seiner Persönlichkeit präsentieren.
- Viraler Auftritt als Ausgangspunkt: Ein Video des Mister-USA-Kandidaten in einer Badehose mit amerikanischer Flagge verbreitete sich im September in sozialen Netzwerken. Besonders sein ausgeprägter Po zog Aufmerksamkeit auf sich.
- Mehr Selbstbewusstsein: Ahlstedt erklärt, dass er sich inzwischen wohler in seinem Körper fühle und deshalb auch freizügigere Inhalte veröffentlichen wolle.
- Politisches Engagement bleibt: Der LGBTIQ+-Unterstützer will sich weiterhin öffentlich für Menschenrechte einsetzen.
Enge Badehose sorgte für Aufsehen
Die Ankündigung machte Ahlstedt über Instagram. Der Schönheitswettbewerbsteilnehmer, der online unter dem Namen „Happy Time“ bekannt ist, erklärte, dass er sich mittlerweile selbstbewusster fühle und seinen Anhängern deshalb eine andere Seite seiner Persönlichkeit zeigen wolle. Zugleich betonte er, dass sein politisches Engagement durch das neue Angebot nicht in den Hintergrund geraten werde. Der Ausgangspunkt für Ahlstedts neue Internetpräsenz liegt im September 2026. Damals nahm er am Mister-USA-Wettbewerb teil und präsentierte sich unter anderem in einer knappen Badehose mit dem Muster der amerikanischen Flagge. Der eng anliegende Stoff betonte seinen muskulösen Körper und insbesondere sein ausgeprägtes Hinterteil.
Aufnahmen dieses Auftritts verbreiteten sich in den sozialen Netzwerken und machten den Kandidaten weit über den eigentlichen Wettbewerb hinaus bekannt. Vor allem innerhalb der schwulen Community wurde über seinen Auftritt gesprochen. Viele Nutzer zeigten sich begeistert von seinem Aussehen und kommentierten die Bilder und Videos. Ahlstedt, der sich öffentlich für die Rechte von LGBTIQ+-Menschen einsetzt, gewann dadurch zahlreiche neue Anhänger. Einige von ihnen äußerten offenbar schon damals den Wunsch, mehr von ihm zu sehen. Mit seinem Einstieg bei OnlyFans reagiert der Mister-USA-Kandidat nun auf diese Aufmerksamkeit.
„Jetzt habe ich es endlich getan“
Die Entscheidung teilte Ahlstedt seinen Followern in einem Instagram-Video mit. Dabei machte er deutlich, dass er die Erwartungen seiner Anhänger kenne und sich bewusst für die neue Plattform entschieden habe. „Nun, Leute, jetzt habe ich es verdammt noch mal endlich getan“, erklärte er. „Und ja, es ist wahrscheinlich genau das, wonach mich einige von euch schon seit geraumer Zeit gefragt haben.“ In seinem Instagram-Video erklärte er zudem ausführlicher, was er mit dem Angebot erreichen möchte. „Im Grunde will ich einfach diesen kleinen Raum schaffen, in dem ich eine andere, verspieltere Seite von mir zeigen kann. Nichts übermäßig Kompliziertes. Einfach ich, der ein bisschen Spaß daran hat, sich endlich in seiner eigenen Haut wohlzufühlen, exklusive Inhalte zu teilen und vielleicht auch ein wenig der Fantasie zu überlassen.“
In der Profilbeschreibung heißt es, Abonnenten könnten „exklusive Fotoshootings, Momente hinter den Kulissen und eine verspielte, selbstbewusste Seite von mir erwarten, die man sonst nicht immer zu sehen bekommt“. Außerdem kündigte er an, seine „großen Muskeln“ und seine „noch größere Persönlichkeit“ zu präsentieren. Seinen Fans dürfe das mit Sicherheit gefallen. Neben seinem Auftritt beim Mister-USA-Wettbewerb ist Ahlstedt auch durch seine politischen Stellungnahmen bekannt. Der Amerikaner setzt sich regelmäßig für gesellschaftliche Themen ein und unterstützt insbesondere die Rechte von schwulen, lesbischen, bisexuellen und trans* Menschen. Diese Haltung möchte er auch nach seinem Einstieg bei OnlyFans beibehalten. „Ich bin gespannt, wohin mich das führen wird“, so der Repräsentant seines Bundesstaates.