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KI-Sexroboter RealDoll entwickelt "Henry", dessen Sexualität programmierbar ist

Von km - 15.06.2021 - 15:00 Uhr
RealDoll entwickelt "Henry", dessen Sexualität programmierbar ist
Foto: © instagram.com/brickdollbanger
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Das führende KI-Robotik-Unternehmen RealDoll wurde 2019 mit Harmony bekannt, einem KI-Sexroboter mit animatronischen Kopf und schottischem Akzent. Bald soll es neue Sexroboter geben, die je nach Vorliebe als schwul oder hetero programmierbar sind.

Henrys KI-Software ist „kompliziert“

Obwohl Harmony anscheinend mit einer "bisexuellen Note" entworfen wurde, arbeitet das Unternehmen jetzt an seinem ersten männlichen Sexroboter Henry, und entwickelt eine künstliche Intelligenz, die es Kunden ermöglicht, die sexuelle Orientierung ihres Roboters zu programmieren. In einem Video, das von Firmenvertreter Brick Dollbanger auf Instagram gepostet wurde, meinte Matt McMullen, CEO des RealDoll-Unterunternehmens Realbotix, dass die Entwicklung von Henrys KI-Software "kompliziert" sei. Er sagte: "Wir müssen nicht nur ein anderes Geschlecht erstellen, sondern auch eine sexuelle Präferenz im Profil.". Außerdem sprach er davon, dass auch lesbische Sexroboter in Planung seien.

McCullen hofft zwar, dass Henry im nächsten Jahr auf den Markt kommt, die Firma aber noch "mit dem bionischen Penis" aufwarten muss. Dieser soll so gut gebaut sein, dass damit schweres Gerät angehoben werden kann. Wofür das gut sein soll, bleibt wohl in den Schlafzimmern der Kunden. Er fügte hinzu, dass sie ebenso "selbst-erwärmende, selbst-schmierende erogene Zonen" sowohl für die männlichen als auch für die weiblichen Roboter entwickeln würden.

Gibt es bald den T-1000 unter den Sexrobotern?

Bis zum Terminator unter den Sexrobotern ist es aber noch eine ganze Weile hin. Bewegliche Köpfe und Gesichter sind eine Sache, animatronische Körper eine ganz andere. Aufgrund von Sicherheitsbedenken wird es noch Jahre dauern, bis der vollbewegliche Sexroboter mit eingebauter KI Realität wird. McCullen sagt dazu: „Wir fangen bereits an, den Körper zu animieren, das Problem ist: Wann kann ein Körper animiert werden und ist gleichzeitig sicher, um ihn jemandem ins Bett zu werfen? Ein Roboterarm, der kräftig genug ist, sein gesamtes Silikongewicht zu heben, ist verdammt stark. Wenn damit etwas schief geht, kann er einem den Kopf abreißen."
Also ist die menschliche Option wohl noch immer die bessere,… die verdrehen einem schließlich nur den Kopf.

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