Direkt zum Inhalt
Sir Ian McKellen nach Bühnensturz
ANZEIGE

Ian McKellen nach Bühnensturz "Der Tod ist immer präsent", so der britische Schauspieler

ms - 16.02.2026 - 08:30 Uhr
Loading audio player...

Rund eineinhalb Jahre nach einem schweren Sturz während einer Theateraufführung setzt sich Sir Ian McKellen offen mit den Folgen auseinander. „Der Tod ist immer präsent“, sagte der 86-jährige Schauspieler jetzt gegenüber der britischen Times. Trotz des Vorfalls wolle er weiterarbeiten.

Unausweichlichkeit des Todes

McKellen war im Juni 2024 bei einer Kampfszene im Londoner West End im Noël Coward Theatre von der Bühne gestürzt. Dabei zog er sich Verletzungen an Handgelenk und Wirbelsäule zu. Im Interview sprach er nun darüber, wie ihn das Ereignis verändert hat: „Ich habe akzeptiert, dass ich nicht unsterblich bin“, erklärte er. „Aber ich bin noch funktionsfähig. Und die Unausweichlichkeit des Todes ergibt sich nicht nur aus dem, was man selbst empfindet, sondern auch aus der einfachen Tatsache, dass Freunde sterben – ständig.“

Mit zunehmendem Alter verändere sich der Blick auf das Thema, sagte McKellen weiter: „Wenn man jung ist, ist der Tod etwas Erstaunliches, etwas Faszinierendes, aber er ist ein Merkmal des Älterwerdens. Der Tod wird allgegenwärtig.“ Stirbt jemand aus seinem Umfeld, bleibe oft das Gefühl, „dass man noch mehr hätte tun können – ich hätte mehr Zeit mit ihnen verbringen, diese Einladung annehmen, diese Arbeit mit ihnen erledigen können.“

Positive Lebensbilanz 

Gleichzeitig ziehe er eine positive Bilanz: „Was ich über mein Leben denke, ist, dass ich noch mehr zu tun habe.“ Bereits kurz nach dem Sturz hatte der Schauspieler berichtet, er habe zeitweise mit „Scham“ gekämpft und sich aus Angst vor Begegnungen zurückgezogen. „Ich habe diesen Sturz ich weiß nicht wie oft noch einmal durchlebt. Es war schrecklich“, sagte er dem Magazin Saga. Gegenüber dem Independent erklärte er: „Ich muss mir immer wieder versichern, dass ich nicht zu alt zum Spielen bin und dass es nur ein verdammter Unfall war.“ Er habe weder das Bewusstsein verloren noch sei ihm schwindelig gewesen, habe aber nicht mehr auf die Bühne zurückkehren können.

Inzwischen steht für McKellen die Rückkehr vor die Kamera an. Er übernimmt erneut die Rolle des Gandalf im Film „Der Herr der Ringe: The Hunt for Gollum“, der Berichten zufolge ab Juli in Neuseeland gedreht werden soll. McKellen gehört seit Jahrzehnten zu den prägenden Schauspielern Großbritanniens, gefeiert für seine Arbeit auf der Theaterbühne ebenso wie für internationale Filmrollen. Weltweite Bekanntheit erlangte er unter anderem mit „X-Men“ und der „Herr der Ringe“-Reihe. 1988 machte McKellen seine Homosexualität öffentlich und spricht seither offen über seine Erfahrungen. Er engagiert sich seit vielen Jahren für die Rechte von LGBTIQ+-Menschen.

Anzeige
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Auch Interessant

Tom Daley als „Gayboy“

Aufsehen um glitzernde Badehose

Tom Daley sorgt mit einer auffälligen „Gayboy“-Badehose auf Instagram für viel Aufmerksamkeit – und zeigt zugleich sein Familienglück in Mexiko.
John Stamos sehr freizügig

Selfie lässt Community durchdrehen

John Stamos feierte seinen 63. Geburtstag mit einem freizügigen Selfie – und erinnert zugleich an sein Engagement für die LGBTIQ+-Community.
Kim Cattrall wird 70

Samantha bleibt unvergessen

US-Schauspielerin Kim Cattrall wird 70. Happy Birthday! Als sexpositive Samantha Jones wurde sie in der schwulen Community zur Ikone - bis heute.
Madonna gegen Taylor Swift

11 Nominierungen für Madonna

Madonna führt die MTV Video Music Awards -Nominierungen an und trifft in mehreren Kategorien auf Taylor Swift, Ariana Grande und Sabrina Carpenter.
Gillian Anderson blickt zurück

Homoerotische Liebe in der Schule

Schauspielerin Gillian Anderson erzählte von einer geheimen lesbischen Jugendliebe und davon, wie sich ihr Blick auf Sexualität verändert hat.
Netflix setzt auf Zwillinge

Die Kaulitz-Brüder bleiben

Bill und Tom Kaulitz bleiben Netflix erhalten: Ihre Doku-Serie „Kaulitz & Kaulitz“ geht 2027 in die vierte Staffel.
Partner im Sattel und Stall

Frederic Wandres und Lars Ligus

Frederic Wandres und Lars Ligus sind Partner und ein eingespieltes Team hinter Deutschlands Dressur-Gold und berichteten jetzt über ihren Lebensalltag
Daddys heißer Sohn

Ryan Phillipes Nachwuchs

Deacon Phillippe macht Musik und modelt: Mit neuen Oben-ohne-Fotos erinnert er verblüffend an seinen Vater Ryan und sorgt für Aufregung unter Schwulen
Sam Smith findet zu sich

Ehrliche Liebe und neues Glück

Sam Smith spricht über Liebe, Partnerschaft und die Suche nach Nähe – und darüber, wie sich das eigene Leben dadurch verändert.