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He-Man und Neil Patrick Harris Heiß auf Kerle mit viel Muskeln

Von ms - 23.09.2026 - 15:30 Uhr
He-Man und Neil Patrick Harris
Foto: IMAGO / UPI Photo
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Für Neil Patrick Harris (53) war seine heimliche Begeisterung für WWE-Wrestling als Kind rückblickend ein ziemlich eindeutiger Hinweis auf seine sexuelle Orientierung. Der Schauspieler, bekannt aus „How I Met Your Mother“, erzählte in einem Interview, dass er schon als Junge Gefallen an dem muskulösen Wrestling-Spektakel gefunden habe.

Das Wichtigste im Überblick

  • Neil Patrick Harris erzählt, dass seine heimliche Begeisterung für WWE für ihn rückblickend ein Hinweis auf sein Schwulsein war.
  • Im Gespräch mit Sam Roberts spricht der Schauspieler über enge Wrestling-Kleidung, eingeölte Körper und Ringkämpfe.
  • Harris berichtet außerdem von seiner Begeisterung für „He-Man“ und „Masters of the Universe“ sowie seine Sammlung von Actionfiguren.
  • Inzwischen sind homosexuelle und queere Wrestler in der WWE sichtbarer.
  • Aaron Rourke alias „The Dime Piece“ oder „Evil Gay“ wurde im März 2026 der erste offen schwule Wrestler mit einem WWE-Titel.

Eingeölte Kerle in Shorts

Harris war zu Gast in der Sam Roberts’ Show auf SiriusXM. Neben seinem kommenden Film „Sunny Dancer“ sprach er mit Moderator Sam Roberts auch über seine Kindheit und seine damalige Begeisterung für WWE und erklärte: „Ich mochte WWE heimlich, als ich jünger war. Es war irgendwie ein Hinweis darauf, dass ich schwul werden würde.“ Als Roberts daraufhin scherzhaft fragte, ob er nun über seine eigene Sexualität nachdenken müsse, antwortete Harris zunächst: „Nein.“ Anschließend beschrieb er jedoch, was ihn am Wrestling fasziniert habe: „Du weißt schon, enge Shorts; sie sind eingeölt … Ringen … es ist so: Ich sollte das eigentlich nicht so sehr mögen, wie ich es tue.“

Liebe zu He-Man 

Wrestling ist geprägt von muskulösen Körpern, enger Kleidung und körperlich sehr direkten Auseinandersetzungen. Harris beschrieb seine frühere Begeisterung mit einem Augenzwinkern als etwas, das ihm im Nachhinein verdächtig schwul vorkam. Auch seine Vorliebe für eine andere Figur aus seiner Kindheit passt aus seiner Sicht in dieses Bild: Harris erzählte, dass er He-Man und Masters of the Universe liebte. Die in den 1980er-Jahren gestartete Reihe präsentierte einen stark muskulösen, nahezu unbekleideten Helden mit kurzer, gerade geschnittener Frisur. He-Man trägt lediglich eine kleine braune Unterhose, Stiefel und ein Geschirr. Harris sammelte außerdem die dazugehörigen Actionfiguren. Roberts stellte im Gespräch einen weiteren Zusammenhang her. Harris habe WWE bereits heimlich gemocht, als er in der Serie „Doogie Howser“ spielte. „Oh, wenn ich gewusst hätte, dass ich und Doogie auf denselben Scheiß stehen, wäre das großartig gewesen“, sagte Roberts.

LGBTIQ+-Wrestler werden sichtbarer

Dass Wrestling auch für homosexuelle und queere Menschen eine Bühne sein kann, zeigt sich inzwischen deutlicher. In den vergangenen Jahren wurden schwule und queere Wrestler zunehmend sichtbar. Aaron Rourke, der unter den Namen „The Dime Piece“ beziehungsweise „Evil Gay“ auftritt, wurde im März 2026 zum ersten offen schwulen Wrestler, der einen WWE-Titel gewann. Auch die trans* Wrestlerin Gabbi Tuft kehrte 2024 in den Sport zurück. Sie hatte 2021 mit ihrer medizinischen Transition begonnen. 2019 war sie am offenen Herzen operiert worden. Harris' Fazit zu seiner Kindheitsliebe fällt entsprechend eindeutig aus: Ist WWE wirklich schwul? Laut Harris: „Ja! Fall gelöst.“

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