Mehr als 165.000 Menschen möchten Hape Kerkeling als Bundespräsidenten sehen. Der Entertainer bedankt sich auf Instagram für die entsprechende Petition und wünscht zugleich Ilse Aigner alles Gute. Die CSU-Politikerin gilt als mögliche Kandidatin für die Nachfolge von Frank-Walter Steinmeier.
Das Wichtigste im Überblick
- Mehr als 165.000 Menschen unterstützen eine Petition für Hape Kerkeling als Bundespräsidenten.
- Kerkeling bedankt sich auf Instagram und wünscht Ilse Aigner alles Gute.
- Eine eigene formelle Kandidatur hat der Entertainer nicht erklärt.
Die Unterstützung berühre ihn, erklärt Kerkeling in dem Beitrag. Viele Unterzeichner wünschten sich eine Stimme von außerhalb des politischen Betriebs. Dass sie ihm diese Aufgabe zutrauten, empfinde er als großes Vertrauen. Den Weg der Parteien zur Auswahl einer Kandidatin respektiere er.
165.000 Unterschriften für Kerkeling
Kerkeling hatte die Initiative schon zuvor ernst genommen, ohne daraus eine eigene Kandidatur abzuleiten. In der Debatte über ein mögliches Präsidentenamt ging es auch um die Frage, wie selbstverständlich eine queere Person an der Staatsspitze heute vorstellbar wäre.
Kerkeling ruft zum Einmischen auf
Mit dem freundlichen Gruß an Aigner beendet Kerkeling sein gesellschaftliches Engagement nicht. In seiner Nachricht spricht er über den rauen Ton im Netz und über die Bedeutung von Zusammenhalt. Er ermuntert seine Unterstützer, sich weiterhin einzumischen.
Der Schauspieler hatte zuletzt auch im Thüringer Landtag Position bezogen. Bei der Anhörung zum Umgang mit der AfD warnte er vor den Folgen einer Politik, die Minderheiten zum Feindbild macht. Seine öffentlichen Auftritte reichen damit längst über Unterhaltung hinaus.
Seinen Unterstützern gibt Kerkeling deshalb mehr mit als ein Dankeschön. Der Zuspruch soll nicht mit der Personaldebatte um das Präsidentenamt enden: Er ermuntert sie, sich weiter einzumischen und für Zusammenhalt einzusetzen.