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Große Empörung in Italien Statt Touristeninfos zeigte ein Werbedisplay harte schwule Tatsachen

Von ms - 15.08.2025 - 16:30 Uhr
Schwulenpornos auf Werbedisplays
Foto: iStock / Full rights with model releases / denizbayram
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Wir kennen sie und meistens ignorieren wir sie bestmöglich – die Rede ist von sogenannten Multimedia-Totems, jene freistehenden Informations- oder Werbedisplays, die zumeist in den Innenstädten positioniert sind und Videos, Bilder und interaktive Anwendungen für uns bereithalten. In touristisch stark frequentierten Städten finden die Displays besonders viel Anklang – trotz der mancherorts eher uninteressanten Werbeeinblendungen. In Italien war dies allerdings jetzt ganz anders, hier hätte sich ein genauer Blick durchaus gelohnt, denn das Totem spielte schwule Pornofilme ab. 

Schwule Sexfilme als Touristeninfo

Geschehen ist der Vorfall in Fano, einer italienischen Kleinstadt mit knapp 60.000 Einwohnern südlich von San Marino direkt an der wunderschönen Adriaküste – ein Hotspot für Italien-Urlauber.  Eine Anwohnerin staunte in dieser Woche nicht schlecht, als sie gegen fünf Uhr morgens mit ihrem Hund spazieren ging und aus der Ferne seltsame Laute aus einem der Multimedia-Totems in der Innenstadt hörte. Ein genauerer Blick offenbarte schlussendlich, dass der Display schwule Pornofilme mit Ton abspielte – offenbar bereits über Stunden die halbe Nacht über. Die Dame alarmierte die Polizei, diese konnte schlussendlich nur mittels Notabschaltung dem wilden Treiben ein Ende setzen. 

Vandalismus mit Schmunzelfaktor 

Seitdem ist der Vorfall Stadtgespräch und sorgt einerseits für Empörung und andererseits für ein heiteres Schmunzeln. Die Stadtverwaltung spricht von „Cyber-Vandalismus“, die Carabinieri ermitteln gegen Unbekannt. Offenbar wurde das Schloss des Gehäuses aufgebrochen und so die pikanten Filme hochgeladen. In Fano wird seitdem gerätselt: Waren es homosexuelle Terroristen? Studenten? Oder doch die Russen? Die Einen prangern den Verfall der Sitten an, man möge doch an die Kinder denken. Die Anderen schlagen der Stadt bereits neue Werbeslogans für die Touristen vor: „Fano, die Hauptstadt der männlichen Gastfreundschaft.“ 

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