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Will Ferrell begeistert Community
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Ferrell begeistert Community Botschaft zum Pride Monat: "Habt schwulen Stolz!"

ms - 19.06.2026 - 13:30 Uhr
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Mit einer Mischung aus Humor und Unterstützung für die LGBTIQ+-Community hat Schauspieler Will Ferrell (58) bei den Las Culturistas Culture Awards für viel Aufmerksamkeit und Heiterkeit gesorgt. Der Hollywood-Star wurde bei der fünften Ausgabe der Preisverleihung mit dem „Titan of Culture Award“ geehrt.

Das Wichtigste im Überblick

  • Schauspieler Will Ferrell wurde bei den Las Culturistas Culture Awards mit dem „Titan of Culture Award“ ausgezeichnet.
  • In seiner Dankesrede setzte er ein Zeichen für den Pride Monat und die LGBTIQ+-Community.
  • Ferrell erinnerte zudem an seine Zusammenarbeit mit seinem trans* Freund Harper Steele für die Dokumentation „Will & Harper“.
  • Zu den weiteren Preisträgern des Abends gehörten RuPaul Charles und Hannah Einbinder.
  • Die Culture Awards wurden zum fünften Mal von Bowen Yang und Matt Rogers ausgerichtet.

Botschaft zum Pride Monat

Die Veranstaltung Mitte dieser Woche wurde erneut von den Comedians Bowen Yang und Matt Rogers moderiert. Beide stellten LGBTIQ+-Kultur und queere Lebensfreude in den Mittelpunkt des Abends. Während seiner Dankesrede griff Ferrell zunächst zu einem Scherz. „Ich schätze, was ich sagen möchte, ist, dass ich stolz darauf bin, heterosexuell zu sein. Gott, es fühlt sich gut an, das endlich einmal zu sagen“, sagte der Schauspieler unter dem Applaus und Gelächter des Publikums. Anschließend richtete er den Fokus auf den Pride Monat: „Die zweite und wichtigere Sache nach dem Stolz ist, glücklich zu sein, fröhlich zu sein, schwul zu sein. Habt schwulen Stolz!“

Langjähriges Engagement 

Ferrell hat sich bereits mehrfach öffentlich als Unterstützer der LGBTIQ+-Community positioniert. Besondere Aufmerksamkeit erhielt dabei die 2024 veröffentlichte Dokumentation „Will & Harper“. Der Film begleitet Ferrell und seinen langjährigen Freund Harper Steele, der früher als Chefautor der US-Comedyshow „Saturday Night Live“ tätig war und trans* ist. Die Dokumentation zeigt die gemeinsame Reise der beiden Freunde und thematisiert den Umgang mit Steeles Coming-Out sowie die Situation von trans* Menschen in den Vereinigten Staaten. In einem früheren Interview sprach Ferrell über die Erfahrungen seines Freundes und darüber, „wie viel Schmerz und Leid auf diesem Weg liegt“.

RuPaul und Hannah Einbinder 

Neben Ferrell wurden bei der Veranstaltung weitere bekannte Persönlichkeiten geehrt. Drag-Ikone RuPaul Charles erhielt den „Artist of the Millennium Award“. Schauspielerin Hannah Einbinder, bekannt aus der Serie „Hacks“, wurde mit dem „All Good Other Way Award“ für die Sichtbarkeit von Bisexualität in den Medien ausgezeichnet. Für die Moderatoren Bowen Yang und Matt Rogers war es die fünfte Ausgabe der Culture Awards. Die Preisverleihung entstand ursprünglich aus ihrem erfolgreichen Podcast „Las Culturistas“ und wurde bereits zum zweiten Mal in Folge von den US-Plattformen Bravo und Peacock übertragen.

Zu den weiteren Höhepunkten des Abends gehörte eine musikalische Darbietung von Bowen Yang und Matt Rogers gemeinsam mit den Schauspielerinnen Brittany Snow und Malin Akerman. Das Quartett präsentierte eine Hommage an die sogenannte „Heated Rivalry“ und performte zu dem Song „All the Things She Said“ des russischen Popduos t.A.T.u. Die Einlage wurde vom Publikum begeistert aufgenommen und unterstrich den queeren Schwerpunkt der Veranstaltung.

Queere Sichtbarkeit

Die Las Culturistas Culture Awards haben sich in den vergangenen Jahren zu einer festen Größe innerhalb der US-Unterhaltungsbranche entwickelt. Im Mittelpunkt stehen dabei Persönlichkeiten und Projekte, die kulturelle Trends prägen und zur Sichtbarkeit queerer Menschen beitragen. Mit seiner Rede setzte Will Ferrell in diesem Jahr einen der emotionalen und zugleich humorvollen Akzente des Abends und bekräftigte einmal mehr seine Unterstützung für die LGBTIQ+-Community.

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