Anti-schwulen Kommentar FCB kündigt den Vertrag mit Nivea
Die Werbeagentur FCB kündigt den Vertrag mit Nivea nach einem angeblichen schwulenfeindlichen Kommentar des Konzerns.
Nach einem Pitch über zwei Männer, die gegenseitig ihre Hände berühren, lehnte Nivea laut Angaben der Werbeagentur ab: „Wir machen nichts mit Schwulen.“
Daraufhin folgte ein internes Memo des Dienstleisters, in der alle Mitarbeiter über das Ende der Zusammenarbeit mit Nivea informiert wurden.
Die Beiersdorf AG, zu welcher Nivea gehört, macht ein Prozent der weltweiten Einnahmen für FCB aus. In einer Stellungnahme heißt es: „Wir möchten unsere Besorgnis über die gemeldeten Vorwürfe zum Ausdruck bringen, da sie nicht die Werte von Beiersdorf, Nivea und unseren Mitarbeitern weltweit widerspiegeln. Keine Form der direkten oder indirekten Diskriminierung ist oder wird toleriert werden. Wir setzen uns stark für Vielfalt, gegenseitigen Respekt, Chancengleichheit und Toleranz ein - diese Haltung und Überzeugung wird in Beiersdorf geteilt und gelebt.“