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Start am 4. Juni Neuer "Masters of the Universe"-Film feiert Premiere

Von kw - 01.06.2026 - 14:00 Uhr
Neuer "Masters of the Universe"-Film feiert Premiere
Foto: © Amazon-MGM-Studios
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Der mit Spannung erwartete neue „Masters of the Universe“-Film von Regisseur Travis  Knight feierte seine Deutschlandpremiere und liefert eine erfrischend eigenständige Neuinterpretation des Kultstoffs, die mit lautstarker Begeisterung aufgenommen wird. Die "Masters of the Universe"-Reihe hat sich auch in der queeren Szene längst als Kult-Phänomen etabliert. Was in den 1980er-Jahren durch das knappe Outfit, die Geheimidentität und das hohe Camp-Faktor-Niveau als ironischer "Gay Icon"-Status begann, wird in modernen Produktionen wie "Revelation" oder der aktuellen Live-Action-Verfilmung durch einen queeren Subtext gefeiert.

 

Das Wichtigste im Überblick

  • Der Film startet in Deutschland am 4. Juni 2026 – einen Tag vor dem US-Kinostart am 5. Juni 2026.
  • Travis Knight setzt auf unverwässerte Treue zum ikonischen Skeletor‑Look: eine düstere, lebendige Totenschädel-Version mit roten Augen.
  • Erste Kritiken beschreiben den Film als „nonstop-Fun“ und eine der größten Überraschungen des Jahres.

 

Visuell mutig und tonlich eigenständig

Der neue „Masters of the Universe“ präsentiert sich als gigantisches Fantasy‑Spektakel, das mit Star‑Besetzung glänzt: Nicholas Galitzine als Prince Adam alias He‑Man, Camila Mendes als Teela, Jared Leto als Skeletor, unterstützt von Idris  Elba, Alison Brie und Morena Baccarin. Visuell setzt Knight ohne Kompromisse auf eine treue Darstellung des ikonischen Widersachers. Skeletor zeigt sich als lebender Totenschädel mit rot glühenden Augen, eine Kombination aus praktischen Effekten und CGI – knallhart, unverbraucht und charakterstark.

 

Kritikerinnen- und Kritikerreaktionen

Erste Reaktionen nach der LA‑Premiere sprechen von „non‑stop Fun“ und vergleichen den Film mit Marvel‑Hits wie „Thor“ oder „Guardians of the Galaxy“. Slash-Film‑Reporter BJ Colangelo nennt ihn eine „absolute Wucht“ voll Herz und Humor, eine lebendige Verneigung vor der Original‑Cartoon-Serie.

 

Ursprungsideen neu gedacht

Knight betont, dass die Inspiration aus den Filmaction‑Figuren und der Fil­mation‑Cartoonserie der 1980er stammt, aber er verfolgt einen eigenen Ansatz. Die Erzählung fragt, was passiert, wenn Skeletor tatsächlich siegt – ein bisher kaum erzähltes Szenario. Diese Idee trifft auf ein Skript, das Prince Adams Reise beginnend als zehnjähriges Kind auf der Erde beschreibt sowie seinen Kampf zurück ins zerstörte Eternia – und damit eine emotionale Dimension verleiht, die über reine Nostalgie hinausgeht.

 

Hintergrund nur so viel wie nötig

Der Film ist nach der 1987 erschienenen Realverfilmung erst die zweite Live‑Action‑Adaption des Mattel‑Franchise, die damals kommerziell scheiterte. Die lange Entwicklungszeit umfasste verschiedene Produktionsstationen, Autoren und Studios bis hin zur endgültigen Umsetzung durch Amazon MGM Studios und Mattel Films.

Die "Masters of the Universe"-Reihe hat sich auch in der queeren Szene längst als Kult-Phänomen etabliert. Was in den 1980er-Jahren durch das knappe Outfit, die Geheimidentität und das hohe Camp-Faktor-Niveau als ironischer "Gay Icon"-Status begann, wird in modernen Produktionen wie "Revelation" oder der aktuellen Live-Action-Verfilmung durch einen queeren Subtext gefeiert.

 

Ausblick: Die Zukunft von Eternia?

Bleibt eine Schlüsselfrage offen: Spielt She‑Ra eine Rolle? Knight hält sich bedeckt, verspricht aber, dass sie in möglichen Fortsetzungen eine große Rolle spielen wird. Diese Andeutung weckt bei Fans Hunger auf mehr und signalisiert, dass das Abenteuer mit King  Grayskull möglicherweise gerade erst beginnt.

Insgesamt markiert dieser Kino‑Comeback die Rückkehr eines Helden‑Universums mit modernem Schwung, unverkennbarer Tonalität und Kinotauglichkeit – ein Wagnis, das sich laut der ersten Stimmen aus dem Premierenpublikum als mutige und gelungene Erneuerung erweist.

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