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Junges Publikum begeistert Rekord-Kinostart für „Der Teufel trägt Prada 2“

Von kw - 05.05.2026 - 16:30 Uhr
Rekord-Kinostart für „Der Teufel trägt Prada 2“
Foto: © IMAGO / Future Image
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Meryl Streep feiert mit „Der Teufel trägt Prada 2“ ein außergewöhnliches Kino-Comeback: Die Fortsetzung des Modeklassikers hat am Eröffnungswochenende weltweit 233,6 Millionen US-Dollar eingespielt und übertrifft damit das Startergebnis des Originals um ein Vielfaches. In Deutschland eroberte der Film mit 625.000 verkauften Tickets und 5,65 Millionen Euro Einspielergebnis aus dem Stand die Spitzenposition der Kino-Charts. Gerade das enorme Interesse der jüngeren Zuschauenden sorgt für Aufsehen in der Branche und unterstreicht das Phänomen Streep und das anhaltende Faszinationspotential des Franchise.

 

Das Wichtigste im Überblick

  • „Der Teufel trägt Prada 2“ erzielte weltweit 233,6 Millionen US-Dollar am Startwochenende
  • In Deutschland wurden seit dem Kinostart 625.000 Tickets verkauft
  • Hauptdarstellerin Meryl Streep (76) kehrt erneut als Miranda Priestly zurück
  • Im US-Markt erreichte der Film Platz eins der Kinocharts und begeistert vor allem die Altersgruppe 25 bis 34 Jahre

 

Neuer Glanz im Modekosmos

In „Der Teufel trägt Prada 2“ erleben Kinogängerinnen und Kinogänger ein furioses Wiedersehen mit der ebenso gefürchteten wie bewunderten Chefredakteurin Miranda Priestly, die Meryl Streep mit geradezu magischer Präsenz verkörpert. Anne Hathaway, Emily Blunt und Stanley Tucci vervollständigen das Starensemble, das dem Film die Glanzlichter vergangener Zeiten zurückgibt. Was als vorsichtige Hoffnung auf einen erfolgreichen Fortsetzungsfilm begann, entpuppt sich nun als einer der besten Kinostarts des Jahres. Mit 77 Millionen Dollar allein in den USA konnte der Film sogar größere Starts wie „Project Hail Mary“ (80 Millionen) und das Michael-Jackson-Biopic „Michael“ (97 Millionen) nahezu einholen – allein der „Super Mario Galaxy Film“ startete stärker.

 

Ein junges Publikum entdeckt das Franchise

Bemerkenswert ist, dass der Großteil der Besucherinnen und Besucher bei der Filmpremiere zwischen 25 und 34 Jahren alt war. Gerade diese Zielgruppe hatte das Original von 2006 entweder gar nicht im Kino erlebt oder erst Jahre später für sich entdeckt. Die Fortsetzung knüpft nun nicht nur an den Kultstatus, sondern auch an die Vorlieben einer digital sozialisierten Generation an, die sich in Themen wie Macht, Mode und persönlicher Entwicklung wiederfindet. Dies zeigt, wie universell und zeitlos die Geschichten rund um Miranda Priestly bis heute wirken.

„Miranda Priestly bleibt keine Karikatur, sondern entwickelt eine lebendige Ambivalenz, mit der Streep dem Film seine Seele verleiht.“

 

Hintergrund: Ein Comeback mit Kult-Besetzung

Der erste „Der Teufel trägt Prada“ von 2006 benötigte noch Mundpropaganda, um sich vom Geheimtipp zum Kultfilm zu mausern. Ursprünglich spielte der Film in den USA nur 27,5 Millionen Dollar am ersten Wochenende ein und kämpfte sich über Monate an die Spitze der Herzen – vor allem durch herausragende Schauspielleistungen und den bissigen Blick hinter die Glamour-Kulissen. Dass nun alle Stars zurückkehren, ist für das Franchise keine Selbstverständlichkeit und ein starkes Bekenntnis zu dessen filmischer und kultureller Relevanz.

 

Wie geht es weiter?

Durch den überwältigenden Erfolg sind weitere Fortsetzungsgespräche mit dem Cast keine bloße Spekulation mehr, sondern konkrete Option. Ob Streep, Hathaway und Blunt in einem dritten Teil tatsächlich wieder gemeinsam auf der Leinwand zu sehen sein werden, bleibt offen – doch die Kinocharts und das begeisterte Publikum sprechen eine deutliche Sprache.

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