Direkt zum Inhalt
Queerer Body-Horrorfilm „Baby“ mit "Heartstopper"-Star

Joe Locke wagt Genre-Wende Queerer Body-Horrorfilm „Baby“ mit "Heartstopper"-Star

kw - 27.05.2026 - 12:30 Uhr
Loading audio player...

Der Schauspieler Joe  Locke hat gerade die Dreharbeiten für das erste Spielfilm‑Werk des Regisseurs Sam  Max abgeschlossen: In „Baby“ verkörpert er einen Sexarbeiter, der unversehens von einer mysteriösen Kreatur schwanger wird – eine bizarre, aber faszinierende Mischung aus Body‑Horror und Queer‑Erzählung. Für Locke, der für seine Rolle des Charlie Spring in der Netflix-Serie "Heartstopper" bekannt ist, ist diese Rolle ein gewagter Richtungswechsel.

 

Das Wichtigste im Überblick

  • Sam  Max hat mit „Baby“ seinen ersten Spielfilm als Regisseur realisiert; der Kurzfilmregisseur ist bekannt für queere Kurzformate. 
  • Joe  Locke spielt darin einen jungen männlichen Sexarbeiter, der von einem außerirdischen Wesen schwanger wird. 
  • Die Dreharbeiten sind offiziell abgeschlossen, wie Locke via Instagram („That’s a wrap BABY“ plus Alien‑Emoji) bestätigte. 
  • Auf Social Media zeigte Max verstörende Set‑Bilder: ein blutverschmiertes Bad, ein seltsames Wesen in der Wanne.

 

Innovativer Body‑Horror trifft Queer‑Provokation

Sam  Max kombiniert in seinem Debüt Elemente des Body‑Horrors mit queeren Perspektiven. Joe  Locke verlässt mit seiner Rolle das vertraute Terrain romantischer Coming‑of‑Age‑Erzählungen und stellt sich einer extremen Variante des Genres.  Die visuell verstörenden Bilder vom Set, wie eine Blutspur an der Wand und ein geheimnisvolles Wesen in der Badewanne, deuten auf eine Inszenierung, die bewusst schockiert und neugierig macht. 

 

Schauspielerische Vollblut‑Entscheidung

Joe  Locke, 22, bekannt durch „Heartstopper“, zeigt mit diesem Projekt eine bemerkenswerte Wandlungsfähigkeit. Er riskiert den bewährten charismatischen Teenager‑Charme für eine Rolle, die visuell und inhaltlich extrem herausfordert. Das Projekt könnte angesichts seiner ungewöhnlichen Prämisse zum Kultfilm im queeren Genre avancieren – eine mutige Entscheidung, die zeigen dürfte, dass Locke radikale Schauspielerei nicht scheut. 

 

Hintergrund zum Film und Ausblick

„Baby“ entsteht unter der Federführung von Sam  Max, der zuvor mit Kurzfilmen wie „Chaperone“ in queeren und kritischen Kontexten Aufmerksamkeit erregte. Produziert wird der Film von Luca Intili und Kindred Spirit; er gilt als Independent‑Projekt und dürfte voraussichtlich auf Genre‑Festivals bis Ende 2026 gezeigt werden. Sam  Max veröffentlichte bereits an bewegte Bilder vom Set, die durch ihre visuelle Radikalität Erwartungen schürten, dass „Baby“ kein gewöhnlicher Genrebeitrag wird. 

 

Nächster Akt: Festivalleben & genrehistorische Bedeutung

Nach dem Produktionsende steht nun die Post‑Produktion an. Ein Festivalrelease bis Jahresende 2026 erscheint realistisch — möglicherweise bei internationalen Genre‑Veranstaltungen.Die Erwartungshaltung ist hoch: Der Film könnte zum Referenzpunkt für queeres Body‑Horror‑Kino werden – radikal, unbequem und einzigartig.

Mit „Baby“ wagt Joe Locke den Sprung in extreme Genrewelten, während Sam  Max sein Gespür für queere Tabubrüche in ein bislang unerforschtes Terrain überträgt. Der Erfolg dieses Films könnte den Weg für eine neue, provokative Subkultur im Horror‑Kino ebnen.

Anzeige
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Auch Interessant

Abrechnung mit Reboot

Rein weibliche Perspektive floppte

Die Schauspielerin Kristen Stewart hat in einem Interview ungewöhnlich offen ihre Abneigung gegen die Arbeit am Film „3 Engel für Charlie“ gestanden.
Jaafar Jackson wieder dabei

Start schon 2028 geplant

Mitten im Kinoerfolg des Biopics „Michael“ hat das Filmstudio Lionsgate bereits eine Fortsetzung zur Lebensgeschichte von Michael Jackson bestätigt.
Drehstart im Oktober

Neuer Film soll Markt überzeugen

Kevin Spacey ließ sich beim 79. Filmfestival in Cannes auf dem roten Teppich blicken – ein deutlicher Schritt zurück ins Rampenlicht nach Skandalen.
Cannes feiert absurde Satire

Essgelage als Metaphern

Kristen Stewart sorgt für Cannes-Gesprächsstoff: Bei den Dreharbeiten zum Film "Full  Phil" musste sie so viel essen, dass sie sich erbrechen musste.
Thriller mit Starbesetzung

Dreharbeiten starten 2027

Francis Lee modernisiert den Kult-Film mit "The  Servant" mit queerem Fokus – ein psychologischer Thriller, der Maßstäbe setzen könnte.
Elliot Page im Fokus von Hetze

Transfeindliche Kommentare auf X

Ein einziger Trailer genügte: Christopher Nolans „Die Odyssee“ sorgt schon Wochen vor dem Kinostart am 16. Juli 2026 für eine heftige Debatte.
Lesbische Perspektive im Fokus

Deutscher Kinostart wohl im Herbst

Die Regisseurin Jane Schoenbrun hat mit ihrem queeren Slasher „Teenage Sex and Death at Camp Miasma“ beim Festival in Cannes Begeisterung ausgelöst.
Von Klassikern bis Geheimtipps

LGBTIQ+-Filme prägen Kultur

Der queere Film ist sichtbarer denn je: Zeit, einen kleinen Überblick über die Meilensteile des Genres zu zeigen.