Joe Locke wagt Genre-Wende Queerer Body-Horrorfilm „Baby“ mit "Heartstopper"-Star
Der Schauspieler Joe Locke hat gerade die Dreharbeiten für das erste Spielfilm‑Werk des Regisseurs Sam Max abgeschlossen: In „Baby“ verkörpert er einen Sexarbeiter, der unversehens von einer mysteriösen Kreatur schwanger wird – eine bizarre, aber faszinierende Mischung aus Body‑Horror und Queer‑Erzählung. Für Locke, der für seine Rolle des Charlie Spring in der Netflix-Serie "Heartstopper" bekannt ist, ist diese Rolle ein gewagter Richtungswechsel.
Das Wichtigste im Überblick
- Sam Max hat mit „Baby“ seinen ersten Spielfilm als Regisseur realisiert; der Kurzfilmregisseur ist bekannt für queere Kurzformate.
- Joe Locke spielt darin einen jungen männlichen Sexarbeiter, der von einem außerirdischen Wesen schwanger wird.
- Die Dreharbeiten sind offiziell abgeschlossen, wie Locke via Instagram („That’s a wrap BABY“ plus Alien‑Emoji) bestätigte.
- Auf Social Media zeigte Max verstörende Set‑Bilder: ein blutverschmiertes Bad, ein seltsames Wesen in der Wanne.
Innovativer Body‑Horror trifft Queer‑Provokation
Sam Max kombiniert in seinem Debüt Elemente des Body‑Horrors mit queeren Perspektiven. Joe Locke verlässt mit seiner Rolle das vertraute Terrain romantischer Coming‑of‑Age‑Erzählungen und stellt sich einer extremen Variante des Genres. Die visuell verstörenden Bilder vom Set, wie eine Blutspur an der Wand und ein geheimnisvolles Wesen in der Badewanne, deuten auf eine Inszenierung, die bewusst schockiert und neugierig macht.
Schauspielerische Vollblut‑Entscheidung
Joe Locke, 22, bekannt durch „Heartstopper“, zeigt mit diesem Projekt eine bemerkenswerte Wandlungsfähigkeit. Er riskiert den bewährten charismatischen Teenager‑Charme für eine Rolle, die visuell und inhaltlich extrem herausfordert. Das Projekt könnte angesichts seiner ungewöhnlichen Prämisse zum Kultfilm im queeren Genre avancieren – eine mutige Entscheidung, die zeigen dürfte, dass Locke radikale Schauspielerei nicht scheut.
Hintergrund zum Film und Ausblick
„Baby“ entsteht unter der Federführung von Sam Max, der zuvor mit Kurzfilmen wie „Chaperone“ in queeren und kritischen Kontexten Aufmerksamkeit erregte. Produziert wird der Film von Luca Intili und Kindred Spirit; er gilt als Independent‑Projekt und dürfte voraussichtlich auf Genre‑Festivals bis Ende 2026 gezeigt werden. Sam Max veröffentlichte bereits an bewegte Bilder vom Set, die durch ihre visuelle Radikalität Erwartungen schürten, dass „Baby“ kein gewöhnlicher Genrebeitrag wird.
Nächster Akt: Festivalleben & genrehistorische Bedeutung
Nach dem Produktionsende steht nun die Post‑Produktion an. Ein Festivalrelease bis Jahresende 2026 erscheint realistisch — möglicherweise bei internationalen Genre‑Veranstaltungen.Die Erwartungshaltung ist hoch: Der Film könnte zum Referenzpunkt für queeres Body‑Horror‑Kino werden – radikal, unbequem und einzigartig.
Mit „Baby“ wagt Joe Locke den Sprung in extreme Genrewelten, während Sam Max sein Gespür für queere Tabubrüche in ein bislang unerforschtes Terrain überträgt. Der Erfolg dieses Films könnte den Weg für eine neue, provokative Subkultur im Horror‑Kino ebnen.