Direkt zum Inhalt

Drama Die Verlegerin

Von id - 30.01.2018 - 07:00 Uhr
© Archiv
Foto: © Archiv
ANZEIGE
Loading audio player...

Im Sommer des Jahres 1971 kopiert Daniel Ellsberg, Mitglied des US-Verteidigungsministeriums, ein brisantes Dokument: die so genannten Pentagon-Papiere. Auf 7000 Seiten schildert das Geheimdokument, wie unter Präsident Johnson Kriegsvorbereitungen getroffen wurden. Gegenüber der Öffentlichkeit beteuerter Johnson hingegen, nicht in Vietnam intervenieren zu wollen. Als Ellsberg mit den brisanten Dokumenten an die Öffentlichkeit gehen will versucht die US-Regierung unter Nixon alles, um den Skandal zu vertuschen. Die Verlegerin der renommierten Tageszeitung „The Washington Post“, Kay Graham, kämpft vehement um das Recht, die Pentagon-Papiere veröffentlichen zu können. Gemeinsam mit dem Redakteur Ben Bradlee legt sich die Verlegerin mit dem Machtapparat von Washington an. Der Kampf zwischen Journalisten und Regierung wird zum Symbol für die Pressefreiheit und führt bis zum Obersten Gerichtshof der Vereinigten Staaten. Alle Beteiligten sind sich bewusst, dass die Veröffentlichung der Papiere die öffentliche Meinung zum umstrittenen Vietnamkrieg nachhaltig prägen würde…

In nur knapp einem halben Jahr soll Steven Spielberg („Schindlers Liste“) das Drama geplant, abgedreht und geschnitten haben. Die Veröffentlichung der Papiere sorgte in den 70er-Jahren in den USA für einen gewaltigen politischen Skandal. Spielberg bringt für diesen Film erstmals die Hollywood-Schwergewichte Meryl Streep („Die Eiserne Lady“) und Tom Hanks („The Circle“) gemeinsam vor die Kamera. Weitere Rollen werden von Zach Woods („Ghostbusters“), Alison Brie („Das Glück des Augenblicks“), Sarah Paulson („American Horror Story“) und Bob Odenbirk („Better Call Saul“) gespielt. Eine beeindruckende Verfilmung eines großen Politskandals mit hervorragenden Haupt- und Nebendarstellern.

im Kino ab 22. Februar

Anzeige
ANZEIGE

QUEERE PRESSESCHAU

Frankfurter Allgemeine Zeitung„LGBT-Propaganda“: Warum die Türkei wirklich gegen ein renommiertes Onlineportal vorgehtndIslamismus und Rechtsextremismus | Incels mit und ohne GottSüddeutsche ZeitungInterview: „Wer keinen Ärger kriegt, hat auch keinen Ärger gemacht“Frankfurter Allgemeine ZeitungPressefreiheit: Nachrichtenseite „T24“ in der Türkei wegen „LGBT-Propaganda“ gesperrtAlle Meldungen ansehen
ANZEIGE

Umfrage der Woche

Wie sollte das Abstammungsrecht für Regenbogenfamilien geregelt werden?

Choices
Artikel zur Umfrage lesen
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Auch Interessant

Thriller

Primetime

"Primetime" mit Robert Pattinson in der Hauptrolle: Ein Medienthriller über Macht und Sensationsgier.
Fantasy/Komödie

Practical Magic 2

Ein uralter Liebesfluch bedroht die Owens-Familie erneut. Nicole Kidman und Sandra Bullock kämpfen gegen dunkle Mächte.
Drama/Action

The Uprising – Für die Freiheit

England 1381: Ein Bauer führt den Aufstand gegen Krone und Unterdrückung an – ein packendes Historienepos über Freiheit und Gerechtigkeit.
Queerer Schauspieler und Ikone

Fans feiern die Szene

Lee Pace, 47-jähriger Schauspieler und queere Ikone, begeistert erneut das Internet: Im Trailer zu „Practical Magic 2“ zeigt er sich nackt.
August Diehl als Klaus Mann

Sandra Hüller spielt Erika Mann

Mit „Vaterland“ feierte der neue Film von Regisseur Paweł Pawlikowski seinen deutschen Kinostart und sorgt für Diskussionen in der queeren Szene,
Nach Hit "Die Odyssee"

Konservative kritisieren Besetzung

Nach dem internationalen Kinoerfolg von „Die Odyssee“ wartet der kanadische trans' Schauspieler Elliot Page Stand weiter auf neue Rollenangebote.
Marvel hält sich bedeckt

Warum nicht schwul oder bi?

Der frühere Spider-Man-Darsteller Andrew Garfield hat sich einmal mehr öffentlich für eine queere Neuinterpretation der Kultfigur eingesetzt.
Queerer Kultklassiker

Dreharbeiten beginnen 2027

Stephan Elliott wird das Sequel zum Kultklassiker „Priscilla, Königin der Wüste“ drehen und darin Terence Stamp per CGI wiederbeleben.