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Fünf Fragen an… Die Pride Kindergruppe in Hamburg

Von km - 06.09.2020 - 10:00 Uhr
Deutsch-Chinesischer Kindergarten - Pride Gruppe
Foto: © Pedia
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Diversität und Vielfalt sind längst im Familienleben angekommen und damit auch das Konzept der Regenbogenfamilie. Mindestens ein Elternteil ist bei diesem bunten Zusammenleben schwul, lesbisch oder bisexuell. Auch wenn dieses Modell immer mehr an „Normalität“ gewinnt, bleiben spezifische Angebote an diese Familien aus. Das ändert sich zumindest in Hamburg.
Im Deutsch-Chinesischen Kindergarten wurde zusammen mit Pedia die Pride Kindergruppe ins Leben gerufen. Was es damit auf sich hat, klärt SCHWULISSIMO mit fünf einfachen Fragen.


Was ist die Pride Kindergruppe?
Die PRIDE Kindergruppe bietet Regenbogenfamilien in einem lockeren Rahmen die Möglichkeit, sich kennenzulernen und miteinander zu vernetzen. Die Eltern können sich miteinander austauschen und neue Kontakte knüpfen - Ein Treffpunkt für Regenbogenfamilien.Für die Kinder im Alter von 0 bis 6 Jahren gibt es ein pädagogisch anregendes und wechselndes Programm, begleitet von zwei erfahrenen pädagogischen Fachkräften der Pedia. Es ist in den Räumlichkeiten des Deutsch-Chinesischen Kindergartens Hamburg (Doormannsweg 41-43) angesetzt. Inzwischen findet das Angebot jeden zweiten Dienstag im Monat von 16:00-17:00 Uhr statt. Interessierte Eltern können sich unter office@chinesischer-kindergarten.de anmelden.

Für wen ist diese Gruppe geeignet?
Die Pride Kindergruppe ist für Familien, in denen mindestens ein Elternteil lesbisch, schwul oder bisexuell ist. Jeder, der Kontakte knüpfen möchte, ist willkommen. Vor Ort kann sich so mit anderen Regenbogeneltern - beispielsweise über Probleme oder Besonderheiten - ausgetauscht werden, die das bunte Familienleben so mit sich bringt.

Pride Gruppe

Wie war die Resonanz beziehungsweise das Feedback am ersten Tag?
Das erste Treffen der Familien in unserer Einrichtung war überaus positiv. Die Eltern waren glücklich, dass es einen Treffpunkt für Regenbogenfamilien gibt, denn so ein Angebot wäre bisher einmalig. Alle Beteiligten freuen sich bereits auf das nächste Treffen.

Welche Sonderregelungen gibt es aufgrund von Corona?
Es gibt festgelegte Hygienemaßnahmen, die umgesetzt werden. Beispielsweise muss der Abstand von 1,5m von den Eltern gewahrt werden. Beim Betreten der Kita müssen die Hände mit Flüssigseife gereinigt werden und bei Krankheitssymptomen bitten wir die Familien, die Gruppe nicht aufzusuchen. 

Wie finanziert sich dieses Projekt?
Die Gruppe ist kostenlos und von unserem Kita-Träger „Pedia gemeinnützige Bildung“ initiiert wurden. Pedia möchte mit dieser Familienstunde auf die Diversität in Familienstrukturen aufmerksam machen und diese Familien somit stärken. Pedia blickt auf eine 10-jährige Erfahrung als soziales Unternehmen zurück und zeichnet sich durch ein qualitativ hochwertiges Bildungsangebot aus. In unseren Pedia-Einrichtungen sind alle Kinder und ihre Familien willkommen, unabhängig von ihrer kulturellen oder sozialen Herkunft, ihrem jeweiligen Geschlecht und ihrem individuellem Förderbedarf.

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