Direkt zum Inhalt
Disney-Chef lehnt Bedenken von Anti-LGBTI*-Aktivistin ab

„Bitte keine Pride im Park“ Disney-Chef lehnt Bedenken von Anti-LGBTI*-Aktivistin ab

co - 12.03.2020 - 11:33 Uhr
Loading audio player...

Die britische Anti-LGBTI*-Aktivistin Caroline Farrow implizierte bei einem Aktionärstreffen, dass LGBTI*-Themen Disney Millionen kosteten. Sie wollte wissen, ob es in Anbetracht des 20-Prozent-Einbruchs an der Börse nicht an der Zeit wäre, diesen Standpunkt zu überdenken. Sie sei mit Disney aufgewachsen und habe es geliebt. Jetzt wolle sie das auch ihren Kindern weitergeben, fühle sich jedoch wegen der „LGBTI*-Ideologie“ nicht mehr sicher. Farrow und die mehr als 700.000 Unterstützer ihrer Petition baten auch darum, keine Pride im Themenpark zu veranstalten.

Der neue Disney-Chef Bob Chapek lehnte Farrows Bedenken entschieden ab. „Wir bei Disney glauben fest daran, dass wir die Vielseitigkeit in unserer Fanbasis und unserem Publikum in unseren Inhalten widerspiegeln sollten“, erklärte er laut PinkNews. „Wir wollen Geschichten erzählen, die unsere Zuschauer sehen wollen und die ihre Leben widerspiegeln.“ Für den Einbruch im Aktienpreis könne es viele verschiedene Gründe geben, nicht zuletzt die weltweite Pandemie – mit Farrows Grund habe es jedenfalls nichts zu tun.

Anzeige
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Auch Interessant

Fans und Crew bestürzt

Dreharbeiten vorerst ausgesetzt

"Drag Race Philippines" trauert: Die Kandidatin Misua ist plötzlich während der Dreharbeiten gestorben. Sie wurde nur 27 Jahre alt.
Direkte Folgen für Sicherheit

Gewaltschutzgesetz-Anpassung nötig

Personen aus der LGBTIQ+-Community sind laut Forschung besonders häufig von digitaler Gewalt betroffen, die durch KI-Einsatz gezielt verstärkt wird.
Er sei besser als Donald Trump

Ex-CNN-Moderator ins Weiße Haus?

Don Lemon hat erstmals öffentlich darüber gesprochen, sich vorstellen zu können, als erster offen schwuler US-Präsident zu kandidieren.
25 Jahren nicht in Deutschland

Entscheidung fällt im Oktober

Dresden steht vor der Ausrichtung des Europride 2029, Deutschland wäre nach 25 Jahren wieder Ausrichter.
Urteil gegen Jacques Tilly

102 Monate Haft für Karnevalsbauer

Ein Gericht in Moskau hat den Karnevalswagenbauer Jacques Tilly in Abwesenheit zu acht Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt.
Diskriminierung bei Gesundheit

RKI legt neue Studiendaten vor

Eine neue Studie des RKI zeigt auf, dass queere Menschen nach wie vor im deutschen Gesundheitsbereich besonders oft Diskriminierung erleben.