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Leo Reichs Datingleben Warum Schwule auch nerven dürfen

Von ms - 03.11.2026 - 15:00 Uhr
Leo Reichs Datingleben
Foto: IMAGO / Bestimage
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Der britische Comedian, Schauspieler und Autor Leo Reich hat jetzt über seine Erfahrungen als schwuler Mann, die Schwierigkeiten moderner Partnersuche und seine neue Comedyserie „It Gets Worse“ gesprochen. Der 28-Jährige kritisiert dabei insbesondere den Druck, der seiner Ansicht nach durch Dating-Apps entsteht.

Das Wichtigste im Überblick

  • Neue Comedyserie: Der britische Schauspieler, Autor und Comedian Leo Reich (28) spricht über seine neue Channel-4-Serie „It Gets Worse“, in der er bewusst auch unangenehme schwule Charaktere zeigt.
  • Prominente Gastauftritte: Andrew Scott, Lena Dunham, Zadie Smith, Amelia Dimoldenberg und Blake Harrison sind in der Serie zu sehen. Eine Szene mit Scott, in der dieser Reich in den Mund spuckt, sorgte bereits für Aufmerksamkeit.
  • Ungewöhnliches Coming-Out: Mit 19 Jahren offenbarte Reich seinen Eltern seine Homosexualität während eines Stand-up-Auftritts beim Edinburgh Fringe Festival.
  • Schwierige Jugend: An einer reinen Jungenschule erlebte Reich ein homophobes Umfeld und kämpfte mit Scham, Wut und Selbstzweifeln.
  • Kritik an Dating-Apps: Reich sieht in digitalen Partnerbörsen eine Gefahr für zwischenmenschliche Beziehungen. Besonders die Erwartung, dass ein Treffen zwangsläufig zu Sex oder einer Liebesbeziehung führen müsse, empfindet er als belastend.
  • Freiheit schwuler Beziehungen: Zugleich betont er, dass Freundschaften, sexuelle Begegnungen und romantische Beziehungen innerhalb der schwulen Gemeinschaft oft fließend ineinander übergehen könnten.

Daddy-Szene mit Andrew Scott

Für viel Aufmerksamkeit sorgt dabei bereits eine Szene seiner neuen Serie, in der der irische Schauspieler Andrew Scott ihm in den Mund spuckt. Dass ausgerechnet die Szene mit Andrew Scott als Erstes im Internet große Aufmerksamkeit erhielt, findet Reich beinahe bedauerlich. „Ich fühle mich so schlecht, dass ausgerechnet das als Erstes aus der Serie viral gegangen ist. Er ist nur in einer Szene zu sehen.“ Darin spielt er einen Therapeuten, der von Reich Sex einfordert und erklärt: „Du bist nur ein Loch für Daddy.“ Scott habe ihn jedoch mit seiner Bereitschaft zur Zusammenarbeit beeindruckt. „Er ist großartig. Ich liebe ihn so sehr.“  Reich kannte den Schauspieler bereits flüchtig von der gemeinsamen Arbeit an der Serie „Too Much“. Deshalb schickte er ihm das Drehbuch für die betreffende Szene. 

Dabei habe er erklärt, dass er beim Schreiben sofort an Scott gedacht habe. „Was angesichts der Szene eine wirklich seltsame Sache ist, die man jemandem sagt, den man nicht besonders gut kennt.“ Scott spielte damals in New York in einer Theaterproduktion und antwortete zunächst nicht. Während der etwa einwöchigen Wartezeit habe Reich zunehmend befürchtet, mit seiner Nachricht einen völlig falschen Eindruck hinterlassen zu haben. „Ich dachte: ‚Ich komme ins Gefängnis. Er wird eine einstweilige Verfügung gegen mich beantragen. Das ist die seltsamste Art, wie ich das hätte formulieren können.‘ So nach dem Motto: ‚Dabei musste ich an dich denken!‘ Was?!“

Dreharbeiten ohne Hemmungen

Die Spuckszene war laut Reich bereits im Drehbuch vorgesehen und entstand nicht spontan während der Dreharbeiten. „Stell dir vor, das wäre improvisiert gewesen“, scherzte er. Obwohl er vor jeder Szene nervös sei, habe Scott ihm die Arbeit leicht gemacht. Beide hätten zahlreiche andere Momente improvisiert, sodass sich die einzelnen Aufnahmen unterschieden. „Er ist so großartig und hat so viel Lust, dabei Spaß zu haben.“ Die Atmosphäre am Set sei ausgesprochen entspannt gewesen. „Es fühlte sich so frei und entspannt an. Sobald wir eine Aufnahme im Kasten hatten, dachte ich: ‚Das wird ein großartiger Tag.‘“ 

Reich lobte auch die übrigen Gastdarsteller, darunter Lena Dunham, die Schriftstellerin Zadie Smith, Amelia Dimoldenberg und Blake Harrison. „Es ist eine Channel-4-Serie, niemand verdient damit Geld. Der Grund, warum all diese Leute zugesagt haben, ist, dass sie dachten, es würde Spaß machen.“ Die Zusagen hätten ihm viel bedeutet. Er habe die Rollen jeweils mit bestimmten Persönlichkeiten im Kopf geschrieben und diese anschließend direkt angesprochen. Besonders ungewöhnlich sei die Kontaktaufnahme mit Zadie Smith gewesen. Die Autorin habe er zuvor lediglich einmal bei der Premiere von „Too Much“ gesprochen. Er habe ihr eine ausführliche E-Mail über ihre Arbeit und seine Gründe für die Besetzung geschrieben. Ihre Antwort sei überraschend unkompliziert ausgefallen. „Klingt großartig. Wann machen wir das?“

Schwule Figuren in Serien

Nach der Bestellung der Pilotfolge schrieb Reich die Serie innerhalb von knapp einem Jahr. Ursprünglich habe er nicht geplant, selbst die Hauptrolle zu übernehmen. Diese Entscheidung sei erst relativ spät gefallen, als bereits Entwürfe für den größten Teil der Serie vorlagen. Das habe ihm geholfen, unbefangener zu schreiben. Seine größte Sorge sei nicht gewesen, später selbst in den Sexszenen auftreten zu müssen. Vielmehr habe er befürchtet, dass Zuschauer ihn mit seiner Figur Ethan gleichsetzen könnten. „Denn er ist offensichtlich vollkommen unerträglich.“ Zwar halte er Ethan gegen Ende der Serie für jemanden, dem man seine Fehler verzeihen könne. 

Zu Beginn sei die Figur jedoch ausgesprochen anstrengend. „Am Anfang denkt man: ‚Verdammte Scheiße, Mann. Halt den Mund.‘“ Reich sieht darin einen bewussten Gegenentwurf zu vielen Geschichten über schwule Menschen. Der Titel „It Gets Worse“ sei eine Abwandlung von „It Gets Better“, einer bekannten Botschaft, die jungen LGBTIQ+-Menschen Hoffnung vermitteln soll. „Manchmal haben diese kuscheligen, optimistischen Geschichten über queere Repräsentation etwas Erzwungenes.“ Solche Erzählungen seien wichtig und könnten Menschen Mut machen. Sie bildeten jedoch nicht die gesamte Lebenswirklichkeit ab. „Aber irgendwann kommt man an den Punkt, an dem man denkt: ‚Nun ja, viele der schwulen Menschen, die ich kenne, sind wirklich schwer zu ertragen. Wo sind die im Fernsehen?‘“

Insekten und Fußball

Reich wuchs in den Londoner Stadtteilen Holloway und Tufnell Park auf. Seine Grundschule befand sich am Ende seiner Straße. Als Kind interessierte er sich besonders für Tiere und Insekten. Zeitweise hielt er nach eigenen Angaben etwa zehn verschiedene Salamander, einen Gecko, zwei Arten von Kröten, mindestens zehn Gottesanbeterinnen und eine Madagaskar-Fauchschabe. Außerdem besuchte er regelmäßig Insektenbörsen, auf denen Züchter und Händler lebende Tiere anboten. Was ihn daran faszinierte, sei neben dem Spaß auch ein Gefühl von Staunen und Geheimnis gewesen. „Winzige, wunderschöne Dinge.“ Seine Geschwister hätten seine Begeisterung allerdings nicht immer geteilt. Seine Schwester fühle sich bis heute davon traumatisiert, dass sie ihn zu zahlreichen Naturschutzgebieten begleiten musste. Umgekehrt habe ihn sein älterer Bruder regelmäßig zu Fußballspielen mitgenommen, für die er sich überhaupt nicht interessierte.

Homophobe Schule

Mit seiner Homosexualität setzte sich Reich nach eigenen Angaben erst während seiner Zeit an einer weiterführenden Schule intensiver auseinander. Er besuchte eine reine Jungenschule, an der homophobe Äußerungen zum Alltag gehörten. „Ich glaube nicht, dass ich jemals gemobbt wurde, aber an einer Jungenschule war es einfach ein großer Teil des Alltags, ständig sehr homophob zu sein.“ Nicht jede Bemerkung sei ernst gemeint gewesen. Für einen Jugendlichen, der mit seiner eigenen Sexualität kämpfe, könnten jedoch selbst vermeintlich harmlose Witze verletzend sein. 

„Wenn man in diesem Umfeld mit seiner Sexualität ringt, fühlt sich selbst das angeblich ‚lockere‘ Geplänkel sehr persönlich an.“ Die Folgen seien vor allem innerlich belastend gewesen. Auf die Frage, ob er damals unter Schamgefühlen gelitten habe, antwortete Reich: „Das ist keineswegs übertrieben. Enorme Scham. Enorme Wut.“ Diese Wut habe sich gegen ihn selbst gerichtet. „Ich war wütend auf mich selbst.“ Da er als Kind ausgesprochen ehrgeizig gewesen sei, habe er seine Homosexualität lange als persönliches Versagen empfunden. „Wie einen großen Makel. Es fühlte sich sehr unfair an.“

Coming-Out auf der Bühne

Obwohl Reich in einer liberalen und fortschrittlichen Familie aufwuchs, sprach er zunächst nicht offen mit seinen Eltern über seine Sexualität. Er beschreibt das familiäre Umfeld als eine typisch britische Form des zurückhaltenden Liberalismus. „Es herrscht die Stimmung, dass alles in Ordnung ist, aber nicht unbedingt, dass man darüber spricht.“ Mit 19 Jahren entschied er sich schließlich für ein ungewöhnliches Coming-Out. Beim Edinburgh Fringe Festival trat er im Rahmen eines studentischen Comedyabends auf und lud seine Eltern ins Publikum ein.

Er stand als zweiter Künstler auf der Bühne und präsentierte ein zehnminütiges Programm mit teilweise ausgesprochen expliziten Witzen. Sein Eröffnungswitz handelte von einem Mann, mit dem er zusammen gewesen war, mit dem er zum ersten Mal Sex gehabt hatte und der anschließend den Kontakt ohne Erklärung abgebrochen hatte. „Ich finde es so ironisch, dass ich meine schwule sexuelle Unschuld ausgerechnet an ein Arschloch verloren habe.“ Mit diesem Satz begann er seinen Auftritt – vor den Augen seiner Eltern.

Eltern durften nichts sagen

Nach seinen zehn Minuten verließ Reich die Bühne. Seine Eltern mussten sich anschließend noch etwa 50 Minuten weiterer Comedyauftritte ansehen. Danach schickte er ihnen eine Nachricht mit einer klaren Anweisung. „Ich möchte nicht, dass ihr irgendetwas sagt. Ich treffe euch zu dieser Uhrzeit an diesem Ort, damit wir uns gemeinsam eine andere Vorstellung ansehen. Ich möchte nicht, dass ihr irgendetwas anderes sagt, als dass es wirklich lustig war.“ Seine Eltern hielten sich daran. „Sie sagten, es sei wirklich lustig gewesen.“ Ein ausführliches Gespräch über seine Homosexualität habe es anschließend nicht gegeben. Niemand sei verärgert gewesen. Reich selbst habe lediglich eine ernste Unterhaltung vermeiden wollen.

Damals sei ihm eine solche Situation peinlich erschienen. Außerdem habe er Schwierigkeiten gehabt, seine Sexualität selbst vollständig zu akzeptieren. „Wenn man selbst mit etwas nicht wirklich zurechtkommt, war es für mich zu viel, dann auch noch jemand anderen dabei an die Hand nehmen zu müssen.“ Er habe befürchtet, dass ihn jede mögliche Reaktion seiner Eltern verärgern würde. „Jede einzelne Antwort wäre falsch gewesen.“ Deshalb habe er lieber auf jede Reaktion verzichtet. „Ich habe die vollständige Kontrolle. Und außerdem haben wir Spaß.“ Heute könne er diese Entscheidung unterschiedlich bewerten: als liebevolle, humorvolle Form des Coming-outs oder als Ausdruck einer besonders ausgeprägten Vermeidung schwieriger Gespräche. Möglicherweise treffe beides zu.

Datingleben in London

Im Interview sprach Reich auch über sein Liebesleben als 28-jähriger schwuler Mann in London. Auf die Frage, was am Dating besonders schön sei, reagierte er zunächst mit Ironie. „Was ist daran gut? Ha. Ich zerbreche mir wirklich den Kopf, um etwas Positives zu finden.“ Anschließend beschrieb er jedoch einen Aspekt schwuler Beziehungen, den er besonders schätzt. „Wenn es darum geht, schwul zu sein, gibt es eine sexuelle, romantische, erotische Qualität, die zum Gefüge der Gemeinschaft gehört. Ein gemeinsames Begehren.“ Dieses gemeinsame Begehren könne traditionelle Grenzen zwischen unterschiedlichen Beziehungsformen auflösen. 

„Es ist eine wirklich schöne Möglichkeit, einige der Grenzen oder Einschränkungen aufzuweichen, die bestimmen, welche Art von Beziehung man mit jemandem haben kann.“ Dadurch werde deutlich, dass Menschen im Laufe der Zeit ganz unterschiedliche Rollen füreinander einnehmen könnten. „Man erkennt, dass Menschen alles Mögliche für einen sein können.“ Reich berichtete, dass einige seiner Freundschaften ursprünglich als romantische oder sexuelle Beziehungen begonnen hätten. Auch den umgekehrten Fall habe er erlebt: Aus Freundschaften seien später sexuelle oder romantische Beziehungen geworden. „Man durchlebt Phasen, in denen sich Dinge verändern, und das ist wunderschön und befreiend.“

Reich sieht in dieser Offenheit einen besonderen Vorteil schwuler Beziehungen. Anders als bei starren gesellschaftlichen Vorstellungen müssten Menschen nicht von Anfang an festlegen, welche Art von Verbindung sie miteinander eingehen. „Es gibt weniger starre Erwartungen daran, wie die Beziehung zu jemandem aussehen muss und was daraus werden kann.“ Die Grenzen zwischen Freundschaft, Liebe und Sexualität könnten verschwimmen und sich verändern. „Man kann das mit genau dieser einen Person herausfinden. Es muss nicht bestimmten Konventionen folgen.“ Für Reich bedeutet dies eine größere Freiheit, Beziehungen individuell zu gestalten. Allerdings sieht er diese Freiheit durch moderne Dating-Apps zunehmend eingeschränkt.

Scharfe Kritik an Dating-Apps

Digitale Partnerbörsen beschreibt Reich als Gegenmodell zu den offenen und wandelbaren Beziehungen, die er an der schwulen Gemeinschaft schätzt. „Die Kehrseite ist diese stärker isolierte, atomisierte Form des App-Datings, die genau das Gegenteil bewirkt.“ Innerhalb einer App seien Begegnungen bereits durch bestimmte Erwartungen und Abläufe vorgegeben. „Jede Interaktion, die man in diesem Zusammenhang mit jemandem hat, muss bestimmten Konventionen folgen, weil sie in einer App stattfindet, die einem diese Konventionen vorgibt.“ Dadurch entstehe seiner Ansicht nach eine besonders einschränkende Form der Partnersuche.

Inzwischen nutze er solche Angebote kaum noch. „Ich beschäftige mich eigentlich nicht mehr damit, weil ich es als einen grauenhaften Albtraum empfand, in eine Situation zu geraten, in der man jemanden zum ersten Mal trifft und im Grunde versagt hat, wenn man keinen Sex hat.“ Reich kritisiert vor allem die Erwartung, dass sich aus einem Treffen entweder eine sexuelle oder romantische Beziehung entwickeln müsse. Da beide Personen bereits Fotos voneinander gesehen hätten, stehe eine grundsätzliche körperliche Anziehung häufig schon vor dem Treffen fest. „Man hat die Fotos des anderen gesehen. Man weiß, dass man theoretisch Sex miteinander haben würde. Und wenn man es dann nicht tut, liegt es daran, dass die eigene Persönlichkeit so schlecht ist.“ Diese Zuspitzung sei bewusst drastisch formuliert. 

Anonymität und Ghosting

Gemeint sei vor allem, dass Begegnungen auf Dating-Apps häufig nur zwei mögliche Ergebnisse hätten. „Das Date läuft gut und es wird romantisch, oder man ist für immer wieder fremd.“ Zwar könnten aus solchen Treffen gelegentlich Freundschaften entstehen. Häufig fehle jedoch eine gemeinsame soziale Umgebung, die eine andere Entwicklung begünstigen würde. Anders als bei einer zufälligen Begegnung in einer Bar hätten die Beteiligten vor dem Date keinerlei Verbindung zueinander. Deshalb könnten sie anschließend ebenso leicht wieder vollständig aus dem Leben des anderen verschwinden.

Nach Reichs Einschätzung verändert diese Anonymität auch den Umgang miteinander. Wenn zwei Menschen keine gemeinsamen Freunde oder sozialen Kontakte hätten, müssten sie weniger Rücksicht auf mögliche Folgen ihres Verhaltens nehmen. „Es gibt kein Gefühl, dass man von einer Gemeinschaft von Menschen, mit denen man zu tun hat, für sein Verhalten zur Rechenschaft gezogen wird.“ Dadurch hätten sich die Maßstäbe für zwischenmenschliche Begegnungen verändert. Als Beispiel nennt Reich das sogenannte Ghosting, bei dem jemand den Kontakt ohne Erklärung abbricht. „Man würde jemanden nicht einfach ghosten, wenn er ein Freund eines Freundes wäre.“ Für Reich liegt darin ein grundlegender Widerspruch: Während er die schwule Gemeinschaft als einen Raum erlebt, in dem Beziehungen besonders frei und wandelbar sein können, empfindet er die durch Apps organisierte Partnersuche als zunehmend starr und unpersönlich.

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