Aufsehen um Andrew Scott Leo Reichs neue Serie wird ziemlich wild
Eine Therapiesitzung nimmt in der neuen Comedy-Serie „It Gets Worse“ eine überraschende Wendung. Im Trailer ist Andrew Scott (49) als Therapeut zu sehen, der seinen Patienten Ethan, gespielt von Leo Reich, zunächst empfängt, bevor das Gespräch zunehmend aus dem Ruder läuft – die Szene sorgt online inzwischen für sehr viel Gesprächsstoff innerhalb der schwulen Community.
Das Wichtigste im Überblick
- „It Gets Worse“ feiert am 14. Oktober beim BFI London Film Festival Premiere.
- Andrew Scott spielt einen Therapeuten, bei dem Leo Reichs Figur Ethan zu einer Sitzung erscheint.
- Im Trailer sagt Scotts Figur zu Ethan: „Du bist nur ein Loch. Du bist nur ein Loch für Daddy.“
- Die Therapiesitzung entwickelt sich zu einer unerwarteten sexuellen Begegnung.
- Die Serie wurde von Comedian Leo Reich geschrieben und entwickelt und von A24 produziert.
- Im Mittelpunkt stehen drei Freunde und dysfunktionale Mitbewohner in London.
- Nach der Festivalpremiere soll die Serie auf Channel 4 in Großbritannien und Crave in Kanada laufen.
Therapiesitzung mit Zeitdruck
Scott sagt zu Reichs Figur: „Du bist nur ein Loch. Du bist nur ein Loch für Daddy.“ Ethan schaut daraufhin zu ihm auf und wiederholt die verführerischen Worte. Zuvor fragt Scotts Figur: „Weißt du, was du bist?“ Die Szene wird noch ungewöhnlicher. Ethan zieht sein Shirt aus, während der Therapeut sich die Hand vor den Mund hält. Später versichert Scott seinem Patienten, dass dieser geistig gesund sei, schlägt ihn und spuckt ihm in den Mund. Schon zuvor deutet der Trailer an, dass die Begegnung nicht bei einem gewöhnlichen Gespräch bleiben wird. Scott sagt: „Tut mir leid, ich habe in 15 Minuten tatsächlich einen echten Klienten. Also, willst du das machen?“ Die Formulierung spielt deutlich auf einen schnellen sexuellen Kontakt an.
„It Gets Worse“ stammt aus der Feder von Leo Reich. Die Serie folgt den drei besten Freunden und dysfunktionalen Mitbewohnern Ethan, Abi und Sam. Nachdem ihr Vermieter sie aus der Wohnung wirft, müssen sie sich gemeinsam durch das Erwachsenenleben in London schlagen. Dabei geht es um demütigende Jobs, komplizierte Liebesgeschichten und eine zunehmend schwindende Lebensfreude. Gleichzeitig versuchen die drei, ihre Freundschaft zusammenzuhalten.
Reich als neue Comedy-Stimme
Channel 4 zeigt sich begeistert davon, Reichs erste Serie gemeinsam mit A24 ins Programm zu nehmen. Charlie Perkins, Head of Comedy beim Sender, sagte: „Wir freuen uns sehr, dass wir das Zuhause von Leos erster Serie mit A24 sein werden.“ Reich verfüge über die Fähigkeit, die komplizierten und eigenwilligen Seiten seiner Generation in prägnante, bissige und äußerst komische Texte und charismatische Darbietungen zu verwandeln, sagte Perkins. Das Etikett „Stimme einer Generation“, das ihm viele gegeben hätten, sei berechtigt.
„Leo hat diese Fähigkeit, die wirbelnden Komplikationen und Eigenheiten seiner Generation in prägnante, bissige und unglaublich witzige Texte und magnetische Darbietungen zu verdichten. Das Etikett ‚Stimme einer Generation‘, das ihm viele gegeben haben, ist berechtigt, und da Channel 4 schon immer der beste Ort für die hellsten neuen Comedy-Stimmen war, fühlt es sich an wie Leos geistige Heimat.“ Die Premiere von „It Gets Worse“ ist für den 14. Oktober beim BFI London Film Festival geplant. Anschließend soll die Serie bei Channel 4 in Großbritannien und Crave in Kanada zu sehen sein. Die Comedy-Serie hat aktuell noch keinen offiziellen Starttermin oder deutschen Streaming-Dienst, wahrscheinlich kommt die Comedy-Serie aber zu HBO Max.
Der schwule, irische Schauspieler Andrew Scott wurde als Bösewicht in den Sherlock-Verfilmungen sowie durch „James Bond: Spectre“ international bekannt. Daneben glänzte er in zahlreichen weiteren Produktionen wie „All of Us Strangers“. Leo Reich ist ein schwuler queerer britischer Komiker und Autor, der vor allem mit seinem Solo-Comedyprogramm „Literally Who Cares?!“ bekannt wurde. Die Show, die sich mit Politik, Identität und den Ängsten der jungen Generation beschäftigt, brachte ihm große Aufmerksamkeit und eine Nominierung für den Edinburgh Comedy Award ein.