Auf der Leinwand kennt er sich mit Verführung aus. Jetzt will Michele Morrone seinen Fans auch jenseits seiner Filmrollen näherkommen: Der „365 Days“-Star hat einen eigenen Auftritt auf der Bezahlplattform Subs gestartet. Dabei bleibt es nicht bei einem zusätzlichen Profil. Der Schauspieler wird zugleich Mitinhaber des Unternehmens.
Das Wichtigste im Überblick
- Morrone bietet auf Subs exklusive Inhalte für zahlende Fans an.
- Der Schauspieler beteiligt sich auch am Unternehmen.
- Wie weit die freizügigen Inhalte gehen, ist bisher nicht eindeutig angekündigt.
Vom Filmstar zum Mitinhaber
Seinen Einstieg stellte der Italiener Ende Oktober auf Instagram vor. Wie Promiflash berichtet, zeigte er dabei bereits Fotos mit freiem Oberkörper. Geplant seien außerdem Live-Videoanrufe mit Fans. Subs soll für ihn ein persönlicherer Kanal werden, auf dem er selbst bestimmt, was er von sich zeigt.
Die Beteiligung gibt dem Projekt eine zweite Ebene: Morrone wirbt nicht allein für seine eigene Seite, sondern auch für eine Plattform, an deren Entwicklung er finanziell beteiligt ist. Hinter Subs steht Tim Stokely, der Gründer von OnlyFans. Auch Megan Fox ist dort als prominente Mitinhaberin aktiv.
Was hinter der Bezahlschranke wartet
Out nennt für Morrones Profil einen monatlichen Abopreis von 19,99 US-Dollar. Einzelne kostenpflichtige Inhalte würden zusätzlich angeboten. Ein kostenloses Folgen ist demnach ebenfalls möglich; es umfasst jedoch nicht denselben Zugang wie ein Abo. Für Interessierte lohnt sich deshalb der Blick darauf, was im jeweiligen Angebot tatsächlich enthalten ist.
Vollständige Nacktheit oder Pornofilme hat Morrone mit diesen Ankündigungen nicht eindeutig zugesagt. Die freizügige Werbung lässt Spielraum für Erwartungen, ersetzt aber keine konkrete Beschreibung des Angebots. Aus dem Einstieg in eine Bezahlplattform lässt sich deshalb kein angekündigter Wechsel zum Pornodarsteller ableiten.
Eine bekannte Rolle, ein neuer Vertriebskanal
International bekannt wurde Morrone als Massimo in der erotischen „365 Days“-Reihe. Nun vermarktet er die Nähe zu seiner Person direkt. Damit steht neben dem Filmgeschäft ein Modell, bei dem Fans für zusätzliche Einblicke bezahlen. Welche Form diese Nähe annimmt, bestimmt am Ende das veröffentlichte Angebot.
Wie umkämpft der Markt für erotische Online-Inhalte ist, zeigt auch die jüngste Debatte um OnlyFans-Regeln in Frankreich. Weitere Nachrichten aus Film und Fernsehen findet ihr unter Klatsch.