Céline Dion (58) hat mit ihrer Rückkehr ins Rampenlicht nicht nur musikalisch für Begeisterung gesorgt. Auch wirtschaftlich war ihre erste Konzertreihe in Paris ein außergewöhnlicher Erfolg. Innerhalb weniger Wochen nahm die kanadische Sängerin mit ihren Auftritten mehr als 125 Millionen Dollar ein. Das geht aus einer jetzt veröffentlichten Auswertung des Branchenmagazins Billboard hervor.
Das Wichtigste im Überblick
- 125,5 Millionen Dollar Umsatz: Céline Dion erzielte mit 16 Konzerten in Paris umgerechnet rund 108 Millionen Euro.
- 539.000 verkaufte Tickets: Durchschnittlich 33.700 Menschen besuchten jede Vorstellung.
- Neuer Rekord: Damit übertraf die Sängerin sogar die bisherigen Spitzenwerte der Band U2.
- Fortsetzung 2027: Für Mai sind zehn weitere Auftritte in Paris angekündigt.
- Comeback nach Krankheitspause: Dion kehrte nach einer längeren Unterbrechung wegen des Stiff-Person-Syndroms auf die Bühne zurück.
Absoluter Einnahme-Rekord
Konkret kamen bei insgesamt 16 Konzerten in der Plenitude Arena im französischen Nanterre 125,5 Millionen Dollar, rund 108 Millionen Euro, zusammen. Die Veranstaltungen fanden zwischen dem 12. September und dem 17. Oktober statt. Insgesamt wurden 539.000 Eintrittskarten verkauft. Rechnerisch bedeutet das Einnahmen von durchschnittlich etwa 7,8 Millionen Dollar pro Konzertabend. Mit diesem Ergebnis ließ Dion auch einen bisherigen Rekordhalter hinter sich. Die Band U2 hatte bei ihrer viel beachteten Konzertresidenz in der Sphere in Las Vegas durchschnittlich 6,1 Millionen Dollar pro Auftritt umgesetzt. Auch hinsichtlich der Zuschauerzahlen erreichte Dion eine neue Bestmarke: Im Schnitt kamen 33.700 Besucher zu jeder Vorstellung. Damit lag sie nahezu doppelt so hoch wie der bislang größte Durchschnittswert einer Konzertresidenz, der in den Aufzeichnungen von Billboard Boxscore erfasst wurde.
Weitere Auftritte 2027
Der Erfolg in Paris ist für die 58-Jährige auch deshalb besonders bemerkenswert, weil sie zuvor aus gesundheitlichen Gründen längere Zeit nicht auftreten konnte. Im Jahr 2022 hatte die Sängerin öffentlich gemacht, dass sie am seltenen Stiff-Person-Syndrom erkrankt ist. Die neurologische Erkrankung kann unter anderem zu ausgeprägter Muskelsteifheit und schmerzhaften Krämpfen führen. Infolge ihrer Diagnose musste Dion ihre geplante Tournee absagen. Nach dem emotionalen Auftakt ihrer Pariser Konzertreihe im September zeigte sich die Sängerin tief bewegt vom Empfang durch das Publikum und bedankte sich bei ihren Fans für deren Unterstützung. Für das kommende Jahr ist bereits eine Fortsetzung der Konzertreihe vorgesehen. Zwischen dem 8. und dem 29. Mai 2027 sollen zehn zusätzliche Auftritte stattfinden. Damit bekommen ihre Fans erneut Gelegenheit, die Sängerin live in Paris zu erleben.
Gerade auch innerhalb der schwulen Community genießt Dion seit Jahrzehnten einen besonderen Stellenwert. Ihre Musik, ihre große Bühnenpräsenz und ihr unverwechselbarer Stil haben sie zu einer schwulen Ikone gemacht. Vor allem ihre gefühlvollen Balladen, ihre glamourösen Auftritte und ihre unverstellte Emotionalität sprechen viele schwule Fans an. Hinzu kommt, dass Dion der LGBTIQ+-Community immer wieder Wertschätzung entgegengebracht und sich für Akzeptanz und Gleichberechtigung ausgesprochen hat. Für viele ist sie deshalb weit mehr als ein internationaler Popstar: Sie steht für Selbstbewusstsein, Individualität und die Freiheit, zu sich selbst zu stehen.