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Lady Gagas Kinderwunsch
Foto: IMAGO / Image Press Agency
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Lady Gagas Kinderwunsch Leihmutterschaft machte die Pop-Sängerin zur Mutter

ms - 23.09.2026 - 11:00 Uhr
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Popstar Lady Gaga und ihr Verlobter, der Risikokapitalgeber Michael Polansky, sind Eltern geworden. Ihre Tochter Rose Bean Polansky wurde Berichten zufolge am 9. Juni um 23.19 Uhr geboren. Nun wurde zudem bekannt: Das Kind soll mittels Leihmutterschaft ausgetragen worden sein. 

Das Wichtigste im Überblick

  • Popstar Lady Gaga und ihr Verlobter Michael Polansky sind Eltern einer Tochter geworden.
  • Rose Bean Polansky wurde Berichten zufolge am 9. Juni geboren.
  • Laut TMZ nutzte das Paar eine Leihmutter.
  • Gagas langjährige gesundheitliche Probleme könnten bei der Entscheidung eine Rolle gespielt haben – ein Grund wurde jedoch nicht bestätigt.
  • Gaga hatte bereits im vergangenen Jahr öffentlich über ihren Wunsch gesprochen, Mutter zu werden.
  • Die bisexuelle Sängerin setzt sich seit Jahren für LGBTIQ+-Rechte ein.

Mutter dank Leihmutterschaft

Wie das US-Portal TMZ berichtet, kam das Kind mithilfe einer Leihmutter zur Welt. Warum sich das Paar für diesen Weg entschieden hat, ist nicht bekannt. TMZ stellte einen möglichen Zusammenhang mit Gagas langjährigen gesundheitlichen Problemen her. Die Sängerin leidet an Fibromyalgie, einer chronischen Schmerzerkrankung. Bereits vergangene Woche hatten anonyme Freunde der Sängerin der Page Six berichtet, Gaga habe mehrere Jahre lang versucht, ein Kind zu bekommen. Eine Freundin sagte, sie habe dabei körperlich „einen schwierigen Weg“ hinter sich. Gaga habe unter „schweren Hüftproblemen und einer Vielzahl anderer körperlicher Beschwerden“ gelitten – zusätzlich zu den Belastungen, denen sie ihren Körper bei Auftritten aussetze. „Es gab Momente großer Freude und Momente der Verzweiflung. Es war so traurig. Es ist wirklich eine Geschichte von schwierigen Zeiten, sowohl körperlich als auch emotional, auf dem Weg zu diesem glücklichen Ende.“

Gaga sprach über Kinderwunsch

Im vergangenen Jahr hatte die bisexuelle Gaga in der „Late Show with Stephen Colbert“ über ihren Wunsch gesprochen, Mutter zu werden. „Was ich wirklich möchte, ist, Mutter zu sein“, sagte sie. „Das ist meine nächste Hauptrolle, hoffe ich.“ Leihmutterschaft ist dabei nicht nur in Deutschland, sondern auch in den USA stark umstritten. Gleichzeitig nutzen weltweit zahlreiche Paare diese Möglichkeit, wenn sie Schwierigkeiten haben, auf anderem Weg Kinder zu bekommen – gerade auch homosexuelle und queere Menschen. In den USA ist eine Leihmutterschaft im Gegensatz zu Deutschland möglich, aber es gelten sehr strenge Voraussetzungen, wer Leihmutter werden kann. Dazu gehöre auch finanzielle Stabilität. Frauen können sich deshalb demnach nicht aus finanzieller Verzweiflung für eine Leihmutterschaft entscheiden.

Einsatz für LGBTIQ+-Rechte

Gaga setzt sich seit langem öffentlich für LGBTIQ+-Rechte ein. Besonders engagiert sie sich für die Rechte von trans* Menschen. Nachdem 2024 ein Foto von Gaga und der trans* Influencerin Dylan Mulvaney heftige Reaktionen ausgelöst hatte, schrieb Gaga in den sozialen Medien: „Es ist für mich erschütternd, dass ein Beitrag zum Internationalen Frauentag von Dylan Mulvaney und mir mit so viel Wut und Hass aufgenommen wurde. Wenn ich sehe, dass eine Zeitung über Hass berichtet, ihn aber als ‚Gegenreaktion‘ bezeichnet, halte ich es für wichtig klarzustellen, dass Hass Hass ist und diese Art von Hass Gewalt ist.“

Die Born This Way-Sängerin schrieb, sie sei angesichts der Reaktionen von Gegnern der Rechte von trans* Menschen nicht überrascht gewesen – angesichts der weiterhin großen gesellschaftlichen Aufgabe, „Raum dafür zu schaffen, dass das Leben von trans* Menschen von uns allen wertgeschätzt und geschützt wird“. Und weiter: „Ich fühle mich in diesem Moment sehr beschützend – nicht nur gegenüber Dylan, sondern gegenüber der trans* Community, die uns angesichts ständiger Herabwürdigung, Intoleranz sowie körperlicher, verbaler und psychischer Gewalt weiterhin mit ihrer unendlichen Stärke und Inspiration den Weg weist. Ich spreche sicherlich nicht für diese Community, aber ich habe etwas zu sagen. Ich hoffe, dass alle Frauen am Internationalen Frauentag zusammenkommen, um uns alle zu würdigen – und dass wir das immer tun, bis zu dem Tag, an dem alle Frauen gleichermaßen gefeiert werden. Mögen wir alle zusammenkommen und liebevoll, akzeptierend, herzlich und offen sein. Mögen wir alle innehalten und die Komplexität und die Herausforderungen des Lebens als trans* Mensch anerkennen – etwas, das wir nicht selbst kennen, aber zu verstehen versuchen und dem wir mit Mitgefühl begegnen können.“

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