Das Museum für Kunst und Kulturgeschichte Dortmund untersucht mit „KONSUM – Alltagsdinge zwischen Nutzen, Sehnsucht und Überfluss“ unseren Umgang mit Dingen. Rund 500 Exponate aus acht Jahrhunderten zeigen, wie Auswahl, Erwerb und Verbrauch den Alltag und das Selbstbild prägen. Zu sehen sind bekannte, kuriose und fast vergessene Objekte aus der Museumssammlung – vom Tonkrug und Küchenherd über Bakelit-Telefon und Feuerzeug bis zum Fernseher. Eine besondere Rolle spielt der Schrank: Exemplare aus verschiedenen Epochen und ihre wechselnden Inhalte stehen für wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und kulturellen Wandel. Die Ausstellung fragt, was Menschen tatsächlich brauchen, was sie begehren und warum Gegenstände auch Ausdruck von Identität sein können.
Laufend seit Juli 2026, Museum für Kunst und Kulturgeschichte, Dortmund