Gay-Icon & LGBTIQ+-Ally Hollywood-Star Alexander Skarsgård wird 50
Hollywoods wandelbarster Schwede feiert runden Geburtstag und bleibt dabei das bestgehütete Geheimnis der Filmwelt: Alexander Skarsgård ist 50 geworden. Der Liebling queerer Fans, LGBTIQ+-Ally, bekannt als sexy Vampir in „True Blood“ und Emmy-prämierter Fiesling in „Big Little Lies“, zeigt keine Ermüdungserscheinungen. Warum sein Geburtstag mehr ist als ein Promi-Jubiläum und wieso er für viele ein Idol bleibt und ihn nicht nur Fans feiern, erfahrt ihr im Artikel.
Das Wichtigste im Überblick
- Alexander Skarsgård wurde am 25. August 1976 in Stockholm geboren und feiert nun 50. Geburtstag.
- Mit Rollen wie Eric Northman in „True Blood“ wurde er zum queeren Kultstar.
- Den Emmy und Golden Globe gewann er für „Big Little Lies“.
- Offen bekennt er familiäre Verbundenheit mit queeren Themen.
- Sein Privatleben bleibt den Medien bis heute fast komplett verborgen.
Unverschämt viel Talent trifft auf 1,94 Meter Charisma
Schwedens berühmteste Schauspielerfamilie setzt eine lange Tradition fort: Schon als Teenager war Alexander Skarsgård dank einer schwedischen Coming-of-Age-Serie berühmt. Trotzdem zog er sich mit 13 Jahren vom Rampenlicht zurück. Erst mit Anfang 20 kehrte er zur Schauspielerei zurück, inspiriert vom eigenen Vater, dem europäischen Filmstar Stellan Skarsgård. Die Karriere-Entscheidung war ein Volltreffer – von der HBO-Serie „True Blood“ bis zu internationalen Erfolgen wie „Legend of Tarzan“ spielt Alexander souverän zwischen Mainstream und Indie, Witz und Drama, Bikerleder und Smoking. Für seine Rolle als manipulativer Ehemann in „Big Little Lies“ räumte er mit gewohntem Perfektionismus gleich Emmy und Golden Globe ab. Auch schräge Nebenrollen und satirische TV-Experimente meistert er mit Witz.
Zwischen Vampiren, Lady Gaga und Golden Globe
2008 bis 2014 hatte Alexander als Eric Northman die schwärmerische „True Blood“-Fangemeinde – inklusive queerer Bewunderung – in seiner Hand. Das lag nicht nur an den berühmt-berüchtigten Nacktszenen, sondern auch am queeren Spiel seiner Figur, die Menschen und Vampire jedes Geschlechts begehrte. Sein Kultstatus in der queeren Community war spätestens nach dem Lady-Gaga-Musikvideo zu „Paparazzi“ zementiert, wo er den bitterbösen Lover spielte. Wer das für Zufall hält, weiß vermutlich nicht, dass sein Onkel offen schwul ist und der Schauspieler sich regelmäßig zur Bedeutung queerer Sichtbarkeit äußert. In früheren Interviews erklärte er, dass er nie verstanden habe, warum andere Kinder „schwul“ als Beleidigung benutzten, weil sein Onkel und Patenonkel schwul war und „der coolste Typ, den [er] kannte“.
Privates bleibt privat
Skarsgård gewährt Einblicke in sein Gefühlsleben ungefähr so oft, wie Stockholm eine Hitzewelle verzeichnet. Lediglich die Info, dass sein Onkel schwul ist und er schwule Clubnächte mit Freundinnen und Freunden genießt, stammt aus Interviews mit dem britischen Guardian. Sein Privatleben ist ansonsten eine Festung. Der gealterte Tarzan genießt es offenbar, dass jede und jeder im Publikum rätseln darf, mit wem er nun feiert.
Als offizieller nächster Schritt steht für Skarsgård der Dreh zu einer neuen Serienproduktion an. Womit der frischgebackene 50-Jährige wieder einmal beweist: Hauptrolle im Boulevard, Oscar-Potenzial im Alltag – und alles zum Bestpreis für alle, die Diversität lieben.