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Ariana Grande gründet Stiftung
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Ariana Grande gründet Stiftung LGBTIQ+-Rechte und gesellschaftliches Engagement

ms - 15.06.2026 - 13:30 Uhr
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US-Popsängerin Ariana Grande (32) hat eine neue Stiftung ins Leben gerufen, die sich der Unterstützung von Basisorganisationen widmet. Die „Brighter Days Ahead Foundation“ soll nach Angaben der Musikerin gezielt Projekte fördern, die sich für LGBTIQ+-Rechte, Bürgerrechte und reproduktive Selbstbestimmung einsetzen.

Das Wichtigste im Überblick

  • Ariana Grande hat die Gründung der „Brighter Days Ahead Foundation“ bekanntgegeben.
  • Die Stiftung soll vor allem kleinere Basisorganisationen unterstützen.
  • Schwerpunkte sind LGBTIQ+-Rechte, Bürgerrechte und reproduktive Gerechtigkeit.
  • Grande engagiert sich bereits seit Jahren für LGBTIQ+-Belange.
  • Die Stiftung umfasst mehrere Förderprogramme mit unterschiedlichen Schwerpunkten.
  • Erste Hilfsgelder wurden bereits an verschiedene Organisationen vergeben.

Langjähriges Engagement für LGBTIQ+-Rechte

Die Künstlerin gab die Gründung über soziale Medien bekannt und erklärte, dass sie ihr bisheriges philanthropisches Engagement damit auf eine neue Grundlage stellen wolle. „Es war für mich ein Privileg, diese Anliegen über die Jahre hinweg aus eigener Kraft unterstützen zu können“, erklärte Grande. Zugleich kündigte sie an, die Reichweite ihrer bisherigen Arbeit ausbauen zu wollen. „Ich bin dankbar, diese Unterstützung nun ausweiten und die lebensrettende Arbeit dieser Organisationen durch die Brighter Days Ahead Foundation noch stärker sichtbar machen zu können.“

Die neue Stiftung knüpft an ein Engagement an, das Ariana Grande bereits seit mehreren Jahren verfolgt. Im Jahr 2022 hatte die Sängerin einen Fonds zum Schutz von trans* Jugendlichen eingerichtet. Damals sagte sie zu, Spenden bis zu einer Höhe von 1,5 Millionen US-Dollar persönlich zu verdoppeln. Nach Angaben der Initiatoren kamen dadurch insgesamt mehr als drei Millionen US-Dollar zusammen. Die Mittel gingen an Organisationen, die trans* Jugendliche unterstützen und sich politisch für deren Rechte einsetzen. Mit der Gründung der Stiftung erhält dieses Engagement nun eine dauerhafte organisatorische Struktur.

Mehrere Fördertöpfe geplant

Die Brighter Days Ahead Foundation setzt auf verschiedene Programme, die unterschiedliche gesellschaftliche Bereiche abdecken sollen. Zum Konzept gehört unter anderem der „Protect & Defend Fund“. Dieser Fördertopf soll Basisorganisationen unterstützen, die sich für LGBTIQ+-Rechte, Bürgerrechte und reproduktive Gerechtigkeit einsetzen. Hinzu kommt der „Seen & Celebrated Fund“. Ziel des Programms ist es, „sicherzustellen, dass LGBTIQ+-Stimmen gehört und sichtbar gemacht werden“. Ein weiterer Bestandteil ist der „Emergency Support Fund“, der schnelle Hilfe in Krisensituationen ermöglichen soll. Nach Angaben der Stiftung wurden bereits Fördermittel an Organisationen wie Humanity Crew, New York Cares und den Palestine Children's Relief Fund vergeben.

Der Name der Stiftung dürfte auf „Brighter Days Ahead“ verweisen, einen Kurzfilm, den Grande gemeinsam inszenierte. Das Projekt entstand als Begleitfilm zu ihrem 2024 veröffentlichten Album „Eternal Sunshine“. Die Ankündigung wurde in sozialen Netzwerken überwiegend positiv aufgenommen. Zahlreiche Fans begrüßten die Initiative. Auch mehrere Prominente äußerten ihre Unterstützung, darunter die Schauspielerin Rachel Zegler, die unter anderem durch ihre Rolle in „West Side Story“ bekannt wurde.

Lokale Initiativen im Mittelpunkt

Der Schwerpunkt der Stiftung liegt zunächst offenbar vor allem auf Projekten in den Vereinigten Staaten. Beobachter sehen jedoch insbesondere den Fokus auf kleinere lokale Organisationen als bemerkenswert. Die Initiative verfolgt das Ziel, lokale Bewegungen direkt zu stärken und finanzielle Mittel gezielt dort einzusetzen, wo konkrete Unterstützungsarbeit geleistet wird. Dieser Ansatz gilt auch über die USA hinaus als interessant und wird von Aktivisten als mögliches Modell für die Förderung von LGBTIQ+- und Bürgerrechtsorganisationen in anderen Ländern betrachtet.

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