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Sängerin deutlich dünner Neues Video: Ariana Grandes Abgemagertheit besorgt Fans

Von tb - 02.06.2026 - 21:30 Uhr
Neues Video: Ariana Grandes Abgemagertheit sorgt die Fans
Foto: © instagram.com/arianagrande
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Ariana Grande hat mit der Veröffentlichung ihres Musikvideos zu „Hate That I Made You Love Me“ eine breite Reaktion in sozialen Medien ausgelöst. Im Fokus der Debatte steht weniger die Musik, sondern vor allem Grandes äußere Erscheinung im Video. Sichtbare Schlüssel- und Brustbeine in einem ärmellosen Kleid führten dazu, dass sich zahlreiche Fans und Beobachterinnen sowie Beobachter auf Plattformen wie X besorgt über den Gesundheitszustand der Sängerin äußerten. Die öffentliche Auseinandersetzung mit ihrem Körper wird damit erneut zum Zentrum der Berichterstattung – eine Entwicklung, die den verantwortungsvollen Umgang mit Körperbildern in digitalen Medien kritisch beleuchtet.

 

Das Wichtigste im Überblick

  • Ariana Grande veröffentlichte am 2. Juni das Musikvideo zur Single „Hate That I Made You Love Me“.
  • Auffällige optische Veränderungen der Sängerin führten online zu teils besorgten Kommentaren.
  • Bereits in der Vergangenheit hatte Grande sich öffentlich gegen Body-Shaming gewehrt.
  • Grandes Album „Petal“ erscheint am 31. Juli.
  • Im Musikvideo wirkt Schauspieler Justin Long an der Seite der Künstlerin mit.

 

Öffentliche Besorgnis und digitale Körpernormen

Mit Kommentaren wie „sie sieht krank aus“ oder „man kann kaum hinsehen“ wurde in den sozialen Netzwerken über Grandes Statur spekuliert. Die Kritik reicht von offen geäußerten Sorgen bis hin zu abfälligen Unterstellungen, ohne dass medizinische Fakten vorliegen. Gleichzeitig verteidigen andere Userinnen und User die Sängerin und verweisen, dass optische Eindrücke keine verlässliche Grundlage für Ferndiagnosen bieten. Die Intensität, mit der Grandes Erscheinungsbild kommentiert und seziert wird, offenbart einen grundlegenden Zwiespalt in der Mediennutzung: Sichtbare Körpermerkmale werden innerhalb von Sekunden weltweit beurteilt, ohne Rücksicht auf Wahrhaftigkeit oder persönliche Grenzen.

 

Verantwortung von Plattformen und Medien

Schon während früherer Promotions, beispielsweise im Rahmen des „Wicked“-Films, war Ariana Grande wiederholt Ziel von Body-Kritik und digitalem Mobbing. Sie positionierte sich mehrfach klar gegen Body-Shaming und betonte in Interviews die psychische Belastung durch wiederkehrende Angriffe. Dennoch schaffen es postende User und Boulevard-Medien immer wieder, Körperbilder überzustrapazieren und den Fokus auf Äußerlichkeiten zu richten. Dies wirft Fragen zur Verantwortung von Online-Plattformen auf, die solche Trends oft über Algorithmen verstärken. Die schnelle Klickbarmachung von Gerüchten und Screenshots führt zu einer Dauerschleife aus Bewertung, Spekulation und Reaktion.

„Wir können den Gesundheitszustand einer Person wirklich nicht anhand eines einzelnen Screenshots beurteilen“, stellte ein Nutzer auf X klar.

 

Mediale Amplifikation und langfristige Folgen

Die erneute Zuspitzung um Grandes Aussehen zeigt, dass Stars in den sozialen Medien kaum Kontrolle über ihre eigene Darstellung behalten. Die Reaktionen auf das Musikvideo illustrieren exemplarisch, wie öffentliche Meinungsbildung zu Körperbildern stets aufs Neue angestoßen und befeuert wird – mit Auswirkungen nicht nur für die betroffenen Künstler*innen, sondern für gesellschaftliche Körperideale insgesamt. Mit der nahenden Albumveröffentlichung dürfte das Interesse und damit auch die digitale Beobachtung weiter zunehmen.

Abzuwarten bleibt, wie Ariana Grande und ihr Team künftig auf die erneuten Body-Shaming-Versuche reagieren und ob Plattformen aktiv gegen solche personalisierte Kritik vorgehen. Das Grundproblem der digitalen Körperfixierung steckt indes tiefer und verlangt nach nachhaltigen Ansätzen von Medien, Plattformbetreiberinnen und Plattformbetreibern sowie Publikum.

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