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Jim Parsons in Titanic

Jim Parsons in Titanic Als Drag-Mutter von Rose begeistert er das Publikum

ms - 22.04.2026 - 16:00 Uhr
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Der schwule Schauspieler Jim Parsons (53, The Big Bang Theory) steht derzeit in der Broadway-Produktion „Titaníque“ auf der Bühne. In der Camp-Komödie, angelehnt an den Kinoblockbuster „Titanic“ von James Cameron, spielt er in Drag die Rolle von Roses Mutter, Ruth Dewitt Bukater. Die Show erzählt die Geschichte der Titanic aus der Sicht einer Zeitreisenden, verkörpert durch Celine Dion.

Das Wichtigste im Überblick:

  • Jim Parsons spielt derzeit in der Broadway-Show Titaníque in Drag die Rolle von Roses Mutter, Ruth Dewitt Bukater. 
  • In einem TV-Interview musste Parsons humorvoll entscheiden, welche Pop-Ikone er vor dem Ertrinken retten würde. 
  • Parsons entschied sich für Madonna gegenüber Cher und äußerte Bewunderung für die Sängerin. 
  • Die Show ist eine Parodie des Films Titanic aus der Sicht einer Zeitreisenden. 
  • Parsons betont, dass frühe Rollen als Frau seine Schauspielkarriere geprägt haben und ihm Freiheit auf der Bühne gaben. 

Drag am Broadway

In einem Auftritt bei „Watch What Happens Live with Andy Cohen“ stellte man Parsons die humorvolle Frage, welche Pop-Ikone er retten würde, wenn diese wie Jack und Rose an einer Tür festhielte, die im Nordatlantik schwimmt. Bei der Wahl zwischen Cher und Madonna entschied sich Parsons für Madonna. Er erklärte, dass er sie nach ihren Auftritten bei Coachella kürzlich sehr bewundert habe.

Cohen fragte ihn außerdem, wen er zwischen Liza Minnelli und Judy Garland, Beyoncé oder Lady Gaga, Diana Ross und Tina Turner sowie Christina Aguilera und Britney Spears retten würde. Die Besetzung von „Titaníque“ umfasst neben Parsons Frankie Grande, Melissa Barrera, Constantine Rousouli, Layton Williams, Marla Mindelle und Deborah Cox. Frankie Grande übernimmt dabei erneut die Rolle von Victor Garber aus der Off-Broadway-Produktion.

Besonderheit weiblicher Rollen

Parsons betonte im Interview weiter, dass das Spielen weiblicher Rollen für ihn keine neue Erfahrung sei. Früh in seiner Karriere habe er in Houston bereits weibliche Rollen in Charles-Busch-Stücken übernommen. „Als ich sehr jung in Houston Schauspiel spielte, etwa 20 Jahre alt, wurde ich gefragt, einige weibliche Rollen in Charles-Busch-Stücken zu übernehmen. Ich war noch ungeoutet und erkannte zum ersten Mal, wie viel von mir ich in meiner Arbeit versteckte, aus Angst, entdeckt zu werden. Aber beim Spielen dieser weiblichen Rollen spielte es keine Rolle, ob ich feminin aussah – das sollte ich ja. Das war einer der ersten Momente, in denen ich dachte: ´Das könnte man als Schauspieler sein.‘ Seitdem gab es kein Zurück mehr.“

Zudem betonte Parsons weiter: „Als ich Theater studierte, machte ich mir keine Sorgen ums Coming-Out. Ich sorgte mich eher, dass ich in kleinen Rollen immer schwul wirkte. Das hielt mich zurück. Aber als ich Drag spielte, fühlte ich mich frei und musste mir keine Sorgen machen, gay zu wirken. Wenn man dieses Gefühl einmal erlebt hat, gibt es kein Zurück mehr.“ „Titaníque“ feierte letzte Woche Premiere im St. James Theater in Manhattan und läuft für begrenzte Zeit.

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