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Geldstrafe für Fußballklub
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Geldstrafe für Fußballklub Homophobe Fan-Gesänge ziehen nun eine Rekordstrafe nach sich

ms - 22.04.2026 - 12:30 Uhr
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Der englische Fußballverband (FA) hat den walisischen Klub Cardiff City mit einer Geldstrafe von 15.000 Pfund belegt. Grund sind homophobe Gesänge von Fans während eines EFL-Cup-Viertelfinalspiels gegen den FC Chelsea im Dezember 2025.

Das Wichtigste im Überblick

  • Cardiff City wurde von der englischen Football Association (FA) mit 15.000 Pfund wegen homophober Gesänge belegt. 
  • Die Vorfälle ereigneten sich im Dezember 2025 während eines EFL-Cup-Spiels gegen Chelsea. 
  • Der Verein hat den Vorfall eingeräumt, legt jedoch Berufung gegen die Strafe ein, die er als überzogen bezeichnet. 
  • Zusätzlich wurde ein Aktionsplan bis zum Ende der Saison 2026/27 zur Bekämpfung von Diskriminierung verhängt. 
  • Cardiff City betont eine Null-Toleranz-Politik gegenüber jeder Form von Diskriminierung. 

Strafe nach homophoben Gesängen 

Die Vorfälle ereigneten sich in der zweiten Minute der Begegnung, die Chelsea am 16. Dezember im Cardiff City Stadium mit 3:1 gewann. Die verwendete Beleidigung (unter anderem „Schwuchtel“) wurde als homophober Ausdruck eingestuft und gilt seit Januar 2022 als strafbares Verhalten durch die britische Staatsanwaltschaft. Cardiff City hat den Vorfall eingeräumt, legt jedoch Berufung gegen die Entscheidung ein. Die Strafe bezeichnete der Klub als „überzogen“.

Aktionsplan angedacht

Der Verein teilte mit, man habe bereits am Spieltag reagiert, indem Personen aus dem Stadion entfernt und Hinweise über die Stadionanzeige gezeigt worden seien. Diese Maßnahmen sollen im Rahmen der Berufung berücksichtigt werden. Zusätzlich zur Geldstrafe verhängte die FA einen Aktionsplan gegen Cardiff City, der bis zum Ende der Saison 2026/27 läuft und bestehende Maßnahmen zu Bewusstsein und Verantwortlichkeit im Umgang mit Diskriminierung weiterentwickeln soll. In einer Stellungnahme, die unter anderem von der BBC zitiert wurde, erklärte der Klub: „Cardiff City Football Club verfolgt eine Null-Toleranz-Politik gegenüber allen Formen von Diskriminierung und wird weiterhin mit der Polizei und den zuständigen Verbänden zusammenarbeiten, um diese Plage aus unserem Sport und der Gesellschaft zu beseitigen.“

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