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Happy Birthday Mother Monster Die Popikone und ihre tiefe Verbundenheit zu LGBTIQ+

Von ms - 27.03.2026 - 16:15 Uhr
Happy Birthday Mother Monster
Foto: IMAGO / UPI Photo
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Happy Birthday Lady Gaga! Am Samstag (28.März) feiert die einzigartige Künstlerin und Ally von homosexuellen und queeren Menschen ihren 40. Geburtstag! Kaum eine Kreative der Gegenwart ist so eng mit der LGBTIQ+-Community verbunden wie Lady Gaga. Die US-amerikanische Sängerin, Songwriterin und Schauspielerin gilt seit ihrem Durchbruch Ende der 2000er-Jahre nicht nur als prägende Figur der Popkultur, sondern auch als eine der sichtbarsten Unterstützerinnen queerer Rechte weltweit.

Besondere Verbundenheit mit LGBTIQ+

Geboren als Stefani Joanne Angelina Germanotta in New York City, begann Lady Gaga früh mit dem Klavierspiel und trat bereits als Jugendliche in Clubs auf. Der internationale Durchbruch gelang ihr 2008 mit dem Album „The Fame“, das Hits wie „Just Dance“ und „Poker Face“ hervorbrachte. Es folgten weitere erfolgreiche Veröffentlichungen wie „The Fame Monster“, „Born This Way“ und „Chromatica“. Neben ihrer Musikkarriere etablierte sich Gaga auch als Schauspielerin, unter anderem mit ihrer Oscar-prämierten Arbeit im Film „A Star Is Born“.

Von Beginn an war Lady Gaga dabei sehr eng mit der queeren Szene verbunden. Ihre ersten Auftritte fanden in Schwulen-Clubs statt, ähnlich wie bei Madonna oder auch Take That. Sie selbst bezeichnete diese Phase wiederholt als „sehr entscheidend“ für ihre künstlerische Entwicklung. International wurde sie spätestens mit dem Song „Born This Way“ (2011) zu einer zentralen Stimme der LGBTIQ+-Community. Ihr Spitzname „Mother Monster“ geht auch auf jene Zeit zurück: Sie bezeichnete ihre Anhänger als „Little Monsters“. Daraus entwickelte sich ihr eigener Titel „Mother Monster“ – also gewissermaßen die „Mutter“ dieser Fangemeinschaft.

Born This Way

Der Titel gilt heute als eine der bekanntesten Pop-Hymnen für Selbstakzeptanz und Diversität. Darin heißt es unter anderem: „ I′m beautiful in my way, Cause God makes no mistakes, I′m on the right track, baby, I was born this way. Don't hide yourself in regret, Just love yourself and you′re set, I'm on the right track, baby, I was born this way (Ich bin auf meine Weise schön, denn Gott macht keine Fehler. Ich bin auf dem richtigen Weg, Baby, ich bin so geboren. Versteck dich nicht in Reue, liebe einfach dich selbst, dann ist alles gut. Ich bin auf dem richtigen Weg, Baby, ich bin so geboren).

Der Song und das gleichnamige Album machten sie endgültig zu einer Ikone der LGBTIQ+-Bewegung. Gaga setzte sich zudem seit Jahren öffentlich immer wieder für Gleichstellung und Akzeptanz ein, unterstützte Kampagnen gegen Diskriminierung und engagierte sich politisch, etwa für die Abschaffung der US-Militärpolitik „Don’t Ask, Don’t Tell“.

Mother Monster und schwule Jungs 

Die starke Bindung zwischen Lady Gaga und insbesondere schwulen Männern hat mehrere Gründe, die sich aus ihrer Karriere und ihrem Auftreten erklären lassen. Zum einen greift ihre Musik häufig Themen wie Außenseitertum, Selbstfindung und Akzeptanz auf – Erfahrungen, die viele Schwule teilen. Zum anderen spielt ihre Ästhetik eine wichtige Rolle: Gaga ist bekannt für extravagante Outfits, dramatische Inszenierungen und eine bewusste Überhöhung von Pop als Kunstform. Diese Elemente knüpfen an Traditionen der schwulen Kultur an. Heute darf Lady Gaga auf keiner Gay-Party fehlen. 

Neben ihrer Musik gründete Lady Gaga gemeinsam mit ihrer Mutter die Born This Way Foundation, die sich unter anderem für die mentale Gesundheit junger Menschen und gegen Mobbing einsetzt. Über die Jahre hat sich Gaga als feste Größe zwischen Pop, Film und gesellschaftlichem Engagement etabliert. Ihr Einfluss reicht weit über die Musik hinaus und prägt bis heute Debatten über Identität, Diversität und Akzeptanz. Für viele Fans, insbesondere in der LGBTIQ+-Community, ist sie deshalb mehr als ein Popstar – sie gilt als Symbol für Selbstbestimmung und Sichtbarkeit. Und wir erwarten noch viel von ihr in den nächsten 40 Lebensjahren, mindestens! 

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