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Calvin Klein: Rekordzahlen mit queerer Kampagne

Vielfalt stärkt Modebranche Calvin Klein: Rekordzahlen mit queeren Kampagnen

tb - 11.03.2026 - 20:30 Uhr
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Die Unterwäsche-Kampagnen von Calvin Klein – alle Jahre wieder ein feucht-fröhliches Spektakel für alle, die auf knackige Slips und legendäre Star-Posen stehen! Seit Kurzem sorgen neue Rekordzahlen für Aufruhr: Noch nie zuvor waren so viele queere Prominente gleichzeitig in den heißen Werbemotiven zu bestaunen. Die aktuellen Kampagnen machen eines deutlich – Calvin Klein setzt ein leuchtendes Zeichen für Sichtbarkeit und löst mit seinem inklusiven Star-Aufgebot einen echten Hype in den sozialen Medien aus.

 

Mehr queere Celebrity-Power denn je

Früher waren die Kampagnen von Calvin Klein vor allem bekannt für den gewissen „Wow!“-Effekt – nackte Haut, Sixpacks und jede Menge Sexappeal. Doch spätestens seit Justice Smith, Indya Moore und Pabllo Vittar die berühmten weißen Bänder auf der Hüfte tragen, steht das Label für gänzliche Offenheit in Sachen Identität. Fast jeder oder jede Celebrity, der oder die aktuell für Calvin Klein in die Kamera lächelt, gehört zur LGBTIQ+-Community – von Troye Sivan bis Brandon Flynn. Die Kampagnen dürfen also mit Fug und Recht als Bilderbuch für Diversität gelten – mit Likes und Shares in Millionenhöhe.

 

Ein Netz voll Applaus und ein wenig Kritik

Es kracht ordentlich im Netz: Millionen Userinnen und User feiern die aktuelle Calvin-Klein-Kampagne und posten unter Hashtags wie #pride und #mycalvins eifrig ihre Favoriten. Bad Bunny in Unterwäsche? Kaum ein Bild wird so heiß kommentiert wie dieses. Auch Vinson Fraley und Jeremy Pope ernten Standing Ovations, und Pabllo Vittar repräsentiert mit jeder Pose brasilianische Lebensfreude. Aber: Während die einen vor Begeisterung Herzchen verteilen, kritisieren andere, dass Diversität erst in letzter Zeit so sichtbar ist – die Retro-Kampagnen waren schließlich noch eine recht heteronormative Angelegenheit.

 

Wie Calvin Klein die Modebranche umkrempelt

Calvin Klein ist längst ein Synonym für selbstbewusste, inklusive Popkultur. Dass ausgerechnet ein amerikanisches Traditionshaus die LGBTIQ+-Community so ins Rampenlicht stellt, darf als große Trendwende gelten. Die Verkaufszahlen für Unterwäsche und Parfum gehen durch die Decke, und andere Labels versuchen nun mitzuziehen. Marktanalysen zeigen, dass 2024 erstmals queere Zielgruppen zum wichtigsten Wachstumsmotor bei Modemarken zählen.

Ob also Jeremy Allen White, Cara Delevingne oder Lil Nas X – wer einmal in Calvin Kleins berühmten Slips posiert hat, wird nicht nur für seine Kurven, sondern vor allem für Vielfalt gefeiert. Und reicht das schon für den Modenobelpreis? Oder bleibt Unterwäsche am Ende doch politisch?

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